Alter Steinbackofen in einem Bauernhof
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wolfgangdoc
Alter Steinbackofen in einem Bauernhof
Ich bin noch völlig neu hier und wollte meinen alten Ofen mal vorstellen, da hier Einiges zu renovieren ist und ich mich da auf euere Ideen und Erfahrungen stützen möchte.Ich bin technisch nicht unbegabt und habe auch keine linken Hände.
Hallo
und recht herzlichen Dank für den netten Empfang.Ich stehe ja erst seit 3 Wochen im Rentnerdasein und merke zunehmend das mir die Zeit entschwindet, gut ich werde immer noch sehr früh wach und bin der Meinung in die Praxis fahren zu müssen.In Frankreich wohne ich seit 17 Jahren, in einem kleinen Dorf etwa 10 km von Zweibrücken entfernt, auf der Strecke zwischen Saarbrücken und Bitsch.Ich lese mich im Moment in die Materie des Brotbackens, Wurst und Schinkenherstellung usw ein,um zu sehen ob es mir gefällt.
Doch nun zu den Fakten:Der Ofen hat eine Grundfläche von etwa 2,0-2,5 m, ist etwa 2 m hoch, ich hab ihn vor Jahren mal kurz 10-15 Minuten mit Anmachholz von innen betrachtet, er zieht sehr gut und erscheint für mich riesig groß,die Einlassöffnung hat eigentlich keine Tür, sondern nur ein Blech, dann vermisse ich eine Absperrklappe im Kamin ,hier findet man nur 2 rechteckige Bleche, die vor den Abzugöffnungen zum Schornstein verschoben werden können.Im Inneren des Ofens finden sich ganz hinten 2 Abzugöffnungen, die durch Kanäle über den Ofeneingang geführt werden und dann in den Schornstein münden. Ich habe mal versucht eine Zeichnung von der Seite zu machen.Der Schornstein ist gemauert und etwa 3,5- 4 m hoch.Ich vermisse auch ein Thermometer.Die Vorbesitzer des Hauses kann ich leider nicht mehr befragen, aber die müssen irre Mengen Brot gebacken haben, denn es existiert so ein riesiger Backmischungstrog. Was ich toll finde, dass es in meiner Nähe (Pirmasens)ein Zubehörladen gibt, der auch von euerem Forum beworben wird.So nun kennt ihr den Ofen.Was ich jetzt machen wollte: 1.Mal den Ofen so wie er ist richtig hochheizen (kann ich da richtig loslegen?), dann wenn alles o.k. ist, die rostigen Schieber austauschen, bzw etwas abändern, dann eine Ofentür besorgen, machen oder machenlassen (ich kann zwar Knochen zusammenschrauben aber so richtig mit Schweißgerät hab ich noch gearbeitet, aber man ja so was lernen) Was hättet ihr noch für Ideen?
Hallo
und recht herzlichen Dank für den netten Empfang.Ich stehe ja erst seit 3 Wochen im Rentnerdasein und merke zunehmend das mir die Zeit entschwindet, gut ich werde immer noch sehr früh wach und bin der Meinung in die Praxis fahren zu müssen.In Frankreich wohne ich seit 17 Jahren, in einem kleinen Dorf etwa 10 km von Zweibrücken entfernt, auf der Strecke zwischen Saarbrücken und Bitsch.Ich lese mich im Moment in die Materie des Brotbackens, Wurst und Schinkenherstellung usw ein,um zu sehen ob es mir gefällt.
Doch nun zu den Fakten:Der Ofen hat eine Grundfläche von etwa 2,0-2,5 m, ist etwa 2 m hoch, ich hab ihn vor Jahren mal kurz 10-15 Minuten mit Anmachholz von innen betrachtet, er zieht sehr gut und erscheint für mich riesig groß,die Einlassöffnung hat eigentlich keine Tür, sondern nur ein Blech, dann vermisse ich eine Absperrklappe im Kamin ,hier findet man nur 2 rechteckige Bleche, die vor den Abzugöffnungen zum Schornstein verschoben werden können.Im Inneren des Ofens finden sich ganz hinten 2 Abzugöffnungen, die durch Kanäle über den Ofeneingang geführt werden und dann in den Schornstein münden. Ich habe mal versucht eine Zeichnung von der Seite zu machen.Der Schornstein ist gemauert und etwa 3,5- 4 m hoch.Ich vermisse auch ein Thermometer.Die Vorbesitzer des Hauses kann ich leider nicht mehr befragen, aber die müssen irre Mengen Brot gebacken haben, denn es existiert so ein riesiger Backmischungstrog. Was ich toll finde, dass es in meiner Nähe (Pirmasens)ein Zubehörladen gibt, der auch von euerem Forum beworben wird.So nun kennt ihr den Ofen.Was ich jetzt machen wollte: 1.Mal den Ofen so wie er ist richtig hochheizen (kann ich da richtig loslegen?), dann wenn alles o.k. ist, die rostigen Schieber austauschen, bzw etwas abändern, dann eine Ofentür besorgen, machen oder machenlassen (ich kann zwar Knochen zusammenschrauben aber so richtig mit Schweißgerät hab ich noch gearbeitet, aber man ja so was lernen) Was hättet ihr noch für Ideen?
- Dateianhänge
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- Skizze
- 800skizze .jpg (51.2 KiB) 7526 mal betrachtet
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- Abzug rechts offen, links verdeckt
- 800ofen (3) .jpg (108.34 KiB) 7526 mal betrachtet
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- Ofeneingang
- 800ofen (10) .jpg (152.73 KiB) 7526 mal betrachtet
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MichaelDerVierte
- Feuertycoon

- Beiträge: 796
- Registriert: Mi 23. Okt 2013, 19:36
- Kontaktdaten:
Re: Alter Steinbackofen in einem Bauernhof
Wow,
Is der Ofen Groß
Verdammt
Bin mal gespannt,
wen du in einheizt was da so geht!
Is der Ofen Groß
Verdammt
Bin mal gespannt,
wen du in einheizt was da so geht!
Gruß
Michael IV.
Michael IV.
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Hasenbraten24
Re: Alter Steinbackofen in einem Bauernhof
Hi,
wie groß ist denn die Backfläche?
wie groß ist denn die Backfläche?
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wolfgangdoc
Re: Alter Steinbackofen in einem Bauernhof
Ich hab gerade mal nachgemessen etwa 140 cm x 140 cm etwa 50 cm hoch
Wenn ich da reinschau, komm ich mir vor wie bei Hänsel und Gretel
Wenn ich da reinschau, komm ich mir vor wie bei Hänsel und Gretel
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chris
Re: Alter Steinbackofen in einem Bauernhof
wolfgangdoc hat geschrieben:Ich hab gerade mal nachgemessen etwa 140 cm x 140 cm etwa 50 cm hoch
Wenn ich da reinschau, komm ich mir vor wie bei Hänsel und Gretel
Boahh, 140 x 140 ist ja mal eine Ansage. Wirklich ein tolles Teil
Bei der Größe brauchst du halt auch etwas mehr Holz zum Anheizen, dafür kannst du dann eine ganze Ladung backen
Wenn du mit der Tür Hilfe brauchst dann sag Bescheid
- Golo
- Pyromane

- Beiträge: 460
- Registriert: Di 30. Jul 2013, 12:00
- Wohnort: Oberhausen-Rheinhausen (bei Karlsruhe)
Re: Alter Steinbackofen in einem Bauernhof
Mein lieber Herr Gesangsverein...DAS ist ja mal ein Ofen
Kein Wunder, dass du den wieder in Betrieb nehmen möchtest !!
Mach dir mal keine Sorgen mehr darum dass du zu viel Zeit hättest
Ich werde dein Projekt mal
Wünsche dir viel Spass beim renovieren und spätestens wenn du die ersten Brote und/oder Braten da rausziehst wirst du froh, stolz und glücklich um deinen Ofen sein.....
Kein Wunder, dass du den wieder in Betrieb nehmen möchtest !!
Mach dir mal keine Sorgen mehr darum dass du zu viel Zeit hättest
Ich werde dein Projekt mal
Wünsche dir viel Spass beim renovieren und spätestens wenn du die ersten Brote und/oder Braten da rausziehst wirst du froh, stolz und glücklich um deinen Ofen sein.....
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wolfgangdoc
Re: Alter Steinbackofen in einem Bauernhof
Danke für die Hilfsbereitschaft! Gibt es da eine Faustregel wieviel Holz man dafür braucht.Wie hoch muß die Temperatur denn sein, bis ich die Glut entfernen kann.Ist es sinnvoll ein stationäres Thermometer zu benutzen oder geht auch ein Infrarotthermometer.Wenn stationär wie kann ich durch diese dicken Wände ein Thermometer installierenoder kann ich es auch im Ofen befestigen


- Siggi
- Feuertycoon

- Beiträge: 5617
- Registriert: Do 20. Dez 2012, 17:20
- Wohnort: 58452 Witten
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Re: Alter Steinbackofen in einem Bauernhof
Hallo Wolfgang!
Die meisten von uns benutzen ein Infrarotthermometer, damit kannst Du an verschiedenen Stellen die Temperatur ablesen.
Laß Dir Zeit Deinen Ofen kennenzulernen, fürs erste brauchst Du keine Eisentür, ein nasses Holzbrett geht für den Anfang auf jeden Fall.
Fang doch einfach mit ein paar Pizzen an, (ist nee gute Möglichkeit die Nachbarn einzuladen, damit sie sich an den Qualm gewöhnen).
Schmeiß doch mal eine Schubkarre voll Holz hinein und schau Dir die Temperaturen an, wenn es ausgebrannt ist.
Dann notierst Du Dir den Temperatutverlauf so alle 3-4 Stunden und am anderen Tag, Du wirst sicher überrascht sein, aber so alte Öfen waren schon echt gut gebaut.
Also ich denke, da wirst Du ohne viel Umbauten viel Freude dran haben.
Die meisten von uns benutzen ein Infrarotthermometer, damit kannst Du an verschiedenen Stellen die Temperatur ablesen.
Laß Dir Zeit Deinen Ofen kennenzulernen, fürs erste brauchst Du keine Eisentür, ein nasses Holzbrett geht für den Anfang auf jeden Fall.
Fang doch einfach mit ein paar Pizzen an, (ist nee gute Möglichkeit die Nachbarn einzuladen, damit sie sich an den Qualm gewöhnen).
Schmeiß doch mal eine Schubkarre voll Holz hinein und schau Dir die Temperaturen an, wenn es ausgebrannt ist.
Dann notierst Du Dir den Temperatutverlauf so alle 3-4 Stunden und am anderen Tag, Du wirst sicher überrascht sein, aber so alte Öfen waren schon echt gut gebaut.
Also ich denke, da wirst Du ohne viel Umbauten viel Freude dran haben.
Grüße vom Siggi
Dienen heißt Leben!
Wer nach allen Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein.
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- Hochrheinbahner
- Feuertycoon

- Beiträge: 2094
- Registriert: Do 9. Jun 2011, 19:18
- Wohnort: Murg
- Kontaktdaten:
Re: Alter Steinbackofen in einem Bauernhof
Hallo Wolfgangdoc,
genau wie Siggi sagt einen Schubkarren voll Holz. Ich würde ihn auch erst mal so einheizen und schauen was passiert , natürlich immer die Umgebung im Auge behalten, wegen der Feuergefahr. Früher wurde die Temperatur mit Stroh gemessem , wenn das Stroh verbrennt ist die Temperatur zu hoch, wenn es sich verfärbt dann ist sie meistens richtig und wenn es gleich bleibt ist sie zu niedrig, aber das sind alles Erfahrungswerte und von Ofen zu Ofen verschieden. Du kannst die Temperatur auch messen indem du einfach Mehl auf den Boden streust. Wenn du ihn hochheizt werden die Steine hell und du kannst ihn dann auf Risse und sonstige Fehler überprüfen. Ich tippe , weil er so dunkel ist , wurde er einfach zum verbrennen von Resten gebraucht. Aber dort wo du wohnst,
ist doch noch im Elsass und das war früher deutschsprachig , da gibt es noch viele ältere Bauern , die können das dir noch besser erklären, oder lade doch ganz einfach einen ein. Denn in den ganzen ländlichen Gebieten wurde früher in solchen Öfen gebacken. Die Züge nennt man Fuchs, da können dir viele im Forum einiges dazu sagen. Ich hatte mal einen Arbeitskollegen , dessn Mutter hat auch immer so gebacken , geht aber leider nicht mehr.
Viele Grüße vom Hochrheinbahner Gerd aus dem Südschwarzwald
genau wie Siggi sagt einen Schubkarren voll Holz. Ich würde ihn auch erst mal so einheizen und schauen was passiert , natürlich immer die Umgebung im Auge behalten, wegen der Feuergefahr. Früher wurde die Temperatur mit Stroh gemessem , wenn das Stroh verbrennt ist die Temperatur zu hoch, wenn es sich verfärbt dann ist sie meistens richtig und wenn es gleich bleibt ist sie zu niedrig, aber das sind alles Erfahrungswerte und von Ofen zu Ofen verschieden. Du kannst die Temperatur auch messen indem du einfach Mehl auf den Boden streust. Wenn du ihn hochheizt werden die Steine hell und du kannst ihn dann auf Risse und sonstige Fehler überprüfen. Ich tippe , weil er so dunkel ist , wurde er einfach zum verbrennen von Resten gebraucht. Aber dort wo du wohnst,
ist doch noch im Elsass und das war früher deutschsprachig , da gibt es noch viele ältere Bauern , die können das dir noch besser erklären, oder lade doch ganz einfach einen ein. Denn in den ganzen ländlichen Gebieten wurde früher in solchen Öfen gebacken. Die Züge nennt man Fuchs, da können dir viele im Forum einiges dazu sagen. Ich hatte mal einen Arbeitskollegen , dessn Mutter hat auch immer so gebacken , geht aber leider nicht mehr.
Viele Grüße vom Hochrheinbahner Gerd aus dem Südschwarzwald
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chris
Re: Alter Steinbackofen in einem Bauernhof
Hallo Wolfgang,
zum testen des Ofens würd ich auch mal mit einer Schubkarre voll Holz anfangen. Um auf die Temperatur fürs Backen zu kommen mußt aber später, bei der Größe deines Ofens, mindestens mit zwei bis drei Schubkarren voll rechnen.
zum testen des Ofens würd ich auch mal mit einer Schubkarre voll Holz anfangen. Um auf die Temperatur fürs Backen zu kommen mußt aber später, bei der Größe deines Ofens, mindestens mit zwei bis drei Schubkarren voll rechnen.
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