Nach langen Überlegungen habe ich doch noch ein gute Stelle für mein Ofen-Projekt im Garten gefunden. Nachteil: Hanglage direkt neben einer Treppe und der damit verbundenen etwas komplizierten Gründung ... nun war die Idee aber in den Köpfen und als meine Frau mir eine Deadline für die Fertigstellung setzte
Los geht es mit der Vorbereitung des Geländes. Entlang der Treppe haben morsche Holzpalisaden das Erdreich gestützt. Diese wurden entfernt und der Randbereich der Treppe als spätere Fundamentverstärkung freigelegt. Eine Trockenmauer aus Bruchsteinen wurde abgerissen und das Fundament (Graben oben) für eine neue Stützwand ausgehoben. Die Rasenfläche im Bild liegt ca. 2,75m unter der späteren Grundplatte des Ofens: Das Gelände ist mit einer neuen Bruchsteinwand (und viel Beton) neu abgestützt und so eine erste Terrasse gebildet worden. (Für das Foto extra geharkt): Die Schalung für das 2. Podest. Nach Außen soll der Sockel später in Sichtbeton sein (daher glatte Schalung). Innen eine verlorene Schalung aus alten Brettern, damit da nicht so viele Beton rein geht. Die Bodenplatte (von der Produktion leider keine Bilder) ist ca. 12-15cm dick und mit einr Q-Matte bewehrt (Dimensionierung unbekannt, da Gartenfundstück). Ringsherum wurde noch ein Streifenfundament angelet. Zur hohen Seite (rechte Seite) habe ich eine 15cm dicke Betonwand gegen Erdreich gegossen). Der Untergrund ist sicherlich nicht ideal, da dieser vor 18 Jahren angeschüttet wurde. Aber die gröbsten Setzungen müssten raus sein. Daher nutze ich die vorhandenen Betonfundamente der Treppe und des Betonpodestes als zusätzliches Auflager, um hier zusätzliche Sicherheit reinzubringen. Der Sockel wird mit Wänden und Decke am Stück gegossen. Die Decke ist 10-12cm stark und unbewehrt, da hier später keine großen Lasten zu erwarten sind: Der Sockel ist ausgeschalt. Endlich auf dem oberen Bodenniveau: Inzwischen ist auch der Ofen eingetroffen: aber es muss draussen weitergehen. Die nächste Etage wird gemauert, denn der Ofen soll ja schliesslich auf "Arbeitshöhe" gebracht werden. 24cm KS-Mauerwerk für die tragenden Außenwände links und rechts. Die Rückwand bleibt in 11,5cm. Ja, der Verband ist etwas eigenwillig - aber funktioniert - und wenn 2 Laien simultan mauern, kann das schon einmal passieren ... meine Frau beim Verputzen - das hat sie viel besser drauf, als ich ... verputzt werden die Innenwände, da das viel unbequemer wäre (wegen fehlender Arbeitshöhe), wenn die Zwischendecke drauf ist die Zwischendecke wird betoniert. 15cm stark mit 2 Lagen unten - Q188 bewehrt - und noch ein paar Einzelstäbe in den Auflagerachsen des Ofens (Angststatik). hier noch einmal die Schalung der Zwischendecke von außen: ausgeschalte Decke. Die Lücke hinten dient als Notfallsrevisionsöffnung. Die Schalung unten bleibt jetzt noch mindestens eine Woche drin.
Jetzt heißt es warten (und weiterplanen), denn im nächsten Schritt muss der Ofen da drauf ...
