Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Alles was vor dem Bau eines Steinbackofens zu berücksichtigen ist
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Ottis Eicher
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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von Ottis Eicher »

Hallo Michel,

bei uns sind nur Frischlinge und Überläufer unter 1 Jahr frei.
Führende Bachen sind selbstverständlich zu, das wäre auch nicht
meine Sache die den Frischlingen zu nehmen.

Zeit ist genau die Sache, die ich zu wenig habe und nach meinem
Besuch beim Messermacher werde ich schon echt wuschig da was
zu machen. Er hatte Messer die ich nur zu gern mein Eigen nennen
würde. Doch er gibt auch sein Wissen weiter und ist ein sehr netter
Mensch, es passt mit der Chemie und ich werde mit Ihm mal ein Projekt
angehen. Ich weiß nur noch nicht was genau, doch es sollte Damast
oder Dreilagenstahl sein. Alles nicht Rostfrei.

Bei uns stehen noch diverse Instandsetzungsarbeiten und Umbauten
an den Reviereinrichtungen an. Zeit ist Mangelware, auch der Hauberg
will noch erledigt werden und das sind 4-6 Wochen Arbeit. Wir haben
letztes Jahr unseren Vorrat auch stark schrumpfen lassen und müssen
sehen das wir so 40-50 rm wieder auf den Haufen bekommen.

Mein Ziel ist es aber dich dieses Jahr einmal zu besuchen, doch das
müssen wir noch abstimmen. Außer du hast keine Lust auf ein Treffen.

Noch ein schönes Wochenende Dir und deinen Lieben.
Gruß aus dem Sauerland

Ottis Eicher
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Steini
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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von Steini »

Ottis Eicher hat geschrieben:... außer du hast keine Lust auf ein Treffen...
Das kann ich mir beim Michel nur ganz ganz schwer vorstellen. :pfeifend:
Wer nichts weiß, muss alles glauben.
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Ottis Eicher
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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von Ottis Eicher »

Hallo Steini,

ich eigentlich auch, doch ich will mich da nicht aufdrängen. Eventuell
kann man den Besuch ja mit einem Arbeitseinsatz am Ofen verbinden.
Ich habe damit kein Problem.
Gruß aus dem Sauerland

Ottis Eicher
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DJTMichel
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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von DJTMichel »

na Otti, also die Frage hat Steini bereits völlig richtig beantwortet :) .

Bin gerade nach Hause gekommen und habe ein Paket vorgefunden:
150213001Backofentür.jpg
150213001Backofentür.jpg (140.99 KiB) 3312 mal betrachtet
von vorn
150213002Backofentür.jpg
150213002Backofentür.jpg (148.68 KiB) 3312 mal betrachtet
von hinten
150213003Backofentür.jpg
150213003Backofentür.jpg (158.8 KiB) 3312 mal betrachtet
mal "drangehalten"

Das Material ist zwischen 1,3mm und 2mm "dick", ich schätze, daß ich die Lüftungsschlitze nicht brauchen werde ...
Gruß
Michel ;)


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Steini
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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von Steini »

DJTMichel hat geschrieben:... Das Material ist zwischen 1,3 mm und 2 mm "dick", ich schätze, daß ich die Lüftungsschlitze nicht brauchen werde ...
Michel, das kannst du im wahrsten Sinne des Wortes "knicken".

Wurde die Tür im Paket verschickt oder "gerollt" zugestellt. :rofl:

Bei der zu erwartenden Hitzebelastung wird sich die Tür mit ziemlicher Sicherheit verwinden (zumal die erforderliche Aufdoppelung bzw. Isolierung fehlt). Auf den Fotos sieht es so aus, als wenn die Türen jetzt schon nicht plan aufeinander liegen?!?

4 mm Materialstärke wären mindestens erforderlich.

Männers, da müssen die :sbof: doch einspringen und ein Gemeinschaftsprojekt starten. :dafuer:

Ich eröffne mal einen neuen Thread "Hilfsprojekt - Wobecker Ofentür".


LG, Steini
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Diavolo

Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von Diavolo »

DJTMichel hat geschrieben: Das Material ist zwischen 1,3mm und 2mm "dick", ich schätze, daß ich die Lüftungsschlitze nicht brauchen werde ...
:wall: :wall: :wall:
Am falschen Ende gespart... :patsch:
Die Ausführung sieht eigentlich ganz gut aus - warum macht man sowas ?
:frage: :frage: :frage:

Da hilft nur eins:
Jägerbraten. :undwech:

Sehr, sehr schade.

Aber - dank Steini und der anderen Profs hier - wirst Du nun sicherlich in den Genuß einer Tür kommen, die diesen Namen auch verdient hat.
:dafuer:
Farmer3s

Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von Farmer3s »

Moin Michel,

Du könntest die Tür auch mittels aufgeschweisstem Flacheisen welches auf dem Türblatt sitzt in Form halten. Das Flacheisen könnte dann der Halter für ein Hitzeschild sein. Ansonsten finde ich die Tür ganz gelungen. :mmeinung:

Viele Grüße
Jörn
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Ottis Eicher
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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von Ottis Eicher »

Hallo Michel,

rein optisch sieht es gut aus, doch 1-2mm ist knapp. Aber keine
Panik. Mach mal Detailmessungen und Fotos mit den Maßangaben.
Wir werden dann gemainsam nach Lösungsansätzen such und
ich bin mir sicher wir finden was. Der Rahmen innen mit den
"Justierlaschen" scheint massiv zu sein.
Gruß aus dem Sauerland

Ottis Eicher
chris

Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von chris »

Also 1,5 mm scheint mir auch sehr "mickrig". Das verzieht sich auf jeden Fall. Mein Angebot mit der Materialbeschaffung steht jedenfalls. Wenn ihr was braucht sacht "Bescheeeeiiid"
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DJTMichel
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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von DJTMichel »

Moin Jörn, moin Otti!

Danke für Euere Wortmeldungen. Wenn machbar, würde ich gern auf Steinis nette Idee zurückgreifen und die dünne Tür unten in die Räucherkammer einbauen. Dort entsteht kaum Hitze, ich müßte nur das Bogenmaß (Ziegelstein) ändern.
Aus der jetzigen noch eine funktionierende Backofentür zu machen stelle ich mir schwieriger / aufwändiger vor, als einen Neuanfang mit passenden Material.

Hi Chris,

das ist doch bereits der Anfang :danke: .
Gruß
Michel ;)


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