Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Alles was vor dem Bau eines Steinbackofens zu berücksichtigen ist
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Steini
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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von Steini »

DJTMichel hat geschrieben: @steini, nur interessrhalber :pfeifend: : was habe ich bei der Planung und dem Bau eines begrünten Daches zu beachten und wie hoch schätzt Du in meinem Fall (Fundament ohne Dachüberhang 2,50 x 2,80m) die ungefähren Kosten? Es soll etwas dauerhaftes sein, wenn auch dafür etwas teuerer.
Hallo Michel,

- Dachneigung möglichst flach ausführen.
- Dachfläche vollverschalen und Unterkonstruktion richtig bemessen (zusätzliche Last ca. 50 - 80 kg, abhängig von Systemaufbau und Substratstärke).
- umlaufendes Widerlager in den Randbereichen.
- Wurzelschutz
- Systemaufbau (Trenn-/Schutzlage, Drain-/ Speicherelement, Filtervlies, Substrat).
- Extensive Begrünung.

Kosten im Selbstbau ca. 30 - 50 €/m².

Die Kosten sind abhängig von dem gewählten Systemaufbau.

Ich kann dir aber bei Interesse ganz detaillierte Systemaufbauten und Herstellerangaben zusammenstellen.

LG, Steini
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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von DJTMichel »

@exe: danke, ich bemühe mich auch weiterhin ;)

Moin steini,

mehr als 10m² werden es ja bei mir nicht (bin ich froh, die Betonplatte nicht doch größer gemacht zu haben - das spart! :rofl:), von daher und weil es sich im Eingangsbereich der Praxis bestimmt gut macht, bin ich dafür.
Die ca. 30 - 50 €/m² verstehen sich als zusätzliche Kosten verglichen mit einem herkömmlichen Ziegeldach?
Wenn es nicht zu aufwändig für Dich ist, freue ich mich über Infomaterial (auch zur Balkenkonstruktion) gerne hier im Thread, dann kann jeder Interessierte darauf zugreifen - anderenfalls bitte an --> kleinerTierfreund(Klammeraffe)hotmail.com.
Aber wehe Gerhard kommt zum EinweihungsBOT mit 'nem Zickenbock an :muah: (er war es schließlich, der mir diesen Floh in's Ohr gesetzt hat und wegen ihm schüttelt mein Eheweib seit nun schon zwei Monaten gelegentlich mit dem Kopf)!
Gruß
Michel ;)


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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von Steini »

Hallo Michel,

die 30 - 50 €/m² beziehen sich auf den fertigen Begrünungsaufbau, nicht auf die Mehrkosten gegenüber einer konventionellen Dacheindeckung.

Ein Ziegeldach hat m. E. eine höhere Flächenlast als eine extensive Begrünung.

Das Dachsubstrat kannst du dir auch selber mischen (Mubo, Sand, Lava, Isoself ...).

Bzgl. der Begrünung von Dächern eröffne ich mal einen eigenständigen Thread, oder ein eigenes Unterforum.

LG, Steini
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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von DJTMichel »

Steini hat geschrieben:...

Ein Ziegeldach hat m. E. eine höhere Flächenlast als eine extensive Begrünung....
das erstaunt mich - ich bin auf weitere Infos im Extrathread gespannt und DANKE für die Info :gut:.
Gruß
Michel ;)


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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von Steini »

DJTMichel hat geschrieben: das erstaunt mich - ich bin auf weitere Infos im Extrathread gespannt und DANKE für die Info :gut:.
du kommst eigentlich mit einem 2 cm Speicherelement und 5 bis 6 cm Substratstärke aus.

Ein paar Sedumsprosse draufgestreut und fertig ist es schon.

LG, Steini
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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von DJTMichel »

natürlich habe ich erst mal google ´nach "Sedumsprosse" befragen müssen :D --> http://www.sedumsprossen.de/images/PB-5.jpg das schaut recht einfach in der Herstellung aus. Ich müßte nur die Grundstücksmauern in dem Bereich, wo das Gebälk aufliegt, etwas "aufmauern" um noch bequem am Eckpfeiler stehen und ggf. darunter auch mal ein Wildschwein aufhängen zu können. Das ist nämlich noch so eine meiner Optionen. Ich finde immer mehr Gefallen an dem Gedanken ;).
Gruß
Michel ;)


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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von Steini »

Ja, genau so sieht es dann bei dir auch aus.

Einfache Sache mit genialer optischer Wirkung.

Bei dir würde sich sowas optimal anbieten.


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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von DJTMichel »

... nur kommt ja in meinem Fall noch der Schornstein hinzu - wie kriege ich den Dachdurchbruch dicht?
nur der besseren Vorstellung halber
nur der besseren Vorstellung halber
050612002unterm-Ofen-_gepflastert_-Schornstein.jpg (68.88 KiB) 4537 mal betrachtet
Derzeit schwebt mir ein gemauerter Schlot aus alten Ziegelsteinen mit innenliegendem V4A Rohr und Anschlüssen für Back- und Räucherofen (über Schieber verschließbar) vor. Der soll auf der noch zu gießenden Betonplatte über der breiten Trennwand stehen um dem Ofen so wenig wie möglich im Weg zu stehen. Natürlich könnte ich mich auch für ein einwandiges V4A Rohr (draufklicken) als Schlot entscheiden und die Öffnung seitlich über zwei 90° Knicke durch die Mauer hinüber zum Nachbarn führen... Nee, besser nicht :D.
Wie stark sollte in dem Fall das Gefälle sein?
Gruß
Michel ;)


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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von DJTMichel »

hobbywurster hat geschrieben:... Für die Bohrlöcher ist ein Pneumatik Bohrhammer recht hilfreich, die gibt es schon für ca. 50€ im Baumarkt


(für den nicht gewerblichen Bereich),...
Hi Gerhard,

ich tue ja (fast ;)) alles was Du mir rätst und habe daher das Ding: >> hier draufdrücken << incl. einem Satz Meißel bestellt. Hoffentlich taugt das für den Quirl und alle anfallenden Meißel-, Bohr- und Stemmarbeiten ums alte Haus herum. Man ist bei der Bewertung des Gerätes zwar geteilter Meinung, aber als gelernter DDR-Bürger bin ich Kummer gewohnt und für einen Makita HR 2811 FT SDS-Plus-Bohrhammer fehlt mir die Knete und die Notwendigkeit.
Gruß
Michel ;)


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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von Iceman »

DJTMichel hat geschrieben:Hi Heiko,

na ich war einer von den über 300 Fallschirmjägern, die im Oktober 1989 auf persönlichen Wunsch Honeckers "die Konterrevolution" zurückdrängen sollten... Heute trage ich schwarze Socken.
Hallo Michel,

diezbezüglich hatte ich Glück, ich war im August '89 fertig (LSK).
Viele Grüße, Heiko
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