Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Hallo Michel,
warte mal ab mit der Punktzahl.
Zu dem Mörtel kann ich nicht viel sagen, ich habe diese Ausführung nicht.
Einziger Hinweiß den ich bekommen habe, das früher immer mit 3:1 Sand
zu Kalk gemauert wurde und dies wäre dann bei dem Schornstein auch
möglich, doch mehr kann ich dir nicht geben.
warte mal ab mit der Punktzahl.
Zu dem Mörtel kann ich nicht viel sagen, ich habe diese Ausführung nicht.
Einziger Hinweiß den ich bekommen habe, das früher immer mit 3:1 Sand
zu Kalk gemauert wurde und dies wäre dann bei dem Schornstein auch
möglich, doch mehr kann ich dir nicht geben.
Gruß aus dem Sauerland
Ottis Eicher
Ottis Eicher
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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
@Benny: "Das muss das Boot abkönnen!"
Hi Otti,
meine Befürchtung ist, das die Gase aus dem Ofen doch schnell mal 400°C heiß sind und Zement bei Hitze schnell schlapp macht. Na mal sehen, ob ich dazu noch was herausfinde.
Heute regnete es dauernd. Ich habe dennoch eine Pinziladung Weidenstämme herangeschafft. Die hat unser Nachbar in ca. 30cm dicke Scheiben geschnitten und zwei Jahre lang unter dichtem Blattwerk unten am Teich trocknen lassen. Nun will er sie wegen des geringen Heizwertes nicht mehr - ich soll sie wegholen. Erstmal leisten sie gute Dienste als stabiler Unterbau für meine Betonplatte und weiterhin wird das trockene Zeug beim verbrennen schon ein wenig Hitze abgeben. Jedenfalls muß ich als nächstes durch Unterlegen von wasauchimmer meine Schalung ausrichten und sicherstellen, daß ich den Kram hinterher auch wieder herausbekomme. Außerdem ist ein anderer Nachbar bei Grabungsarbeiten für ein Fundament auf Lehm gestoßen - vielleicht muß ich den somit doch nicht teuer kaufen. Wir werden mal 'nen Test durchführen.
Möge es tagsüber trocken sein!
Hi Otti,
meine Befürchtung ist, das die Gase aus dem Ofen doch schnell mal 400°C heiß sind und Zement bei Hitze schnell schlapp macht. Na mal sehen, ob ich dazu noch was herausfinde.
Heute regnete es dauernd. Ich habe dennoch eine Pinziladung Weidenstämme herangeschafft. Die hat unser Nachbar in ca. 30cm dicke Scheiben geschnitten und zwei Jahre lang unter dichtem Blattwerk unten am Teich trocknen lassen. Nun will er sie wegen des geringen Heizwertes nicht mehr - ich soll sie wegholen. Erstmal leisten sie gute Dienste als stabiler Unterbau für meine Betonplatte und weiterhin wird das trockene Zeug beim verbrennen schon ein wenig Hitze abgeben. Jedenfalls muß ich als nächstes durch Unterlegen von wasauchimmer meine Schalung ausrichten und sicherstellen, daß ich den Kram hinterher auch wieder herausbekomme. Außerdem ist ein anderer Nachbar bei Grabungsarbeiten für ein Fundament auf Lehm gestoßen - vielleicht muß ich den somit doch nicht teuer kaufen. Wir werden mal 'nen Test durchführen.
Möge es tagsüber trocken sein!
Gruß
Michel
Jäger - Die besseren Grünen!
Michel
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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Hallo Michel,
in dem Kalkmörtel ist kein Zement und die 400 Grad werden bestimmt erreicht.
Der Mörtel besteht aus Sand und gelöschtem Kalk und Wasser mehr nicht, so
wurde früher gemauert.
Oder du machst einen Stahlschlot für deine "Kombianlage".
in dem Kalkmörtel ist kein Zement und die 400 Grad werden bestimmt erreicht.
Der Mörtel besteht aus Sand und gelöschtem Kalk und Wasser mehr nicht, so
wurde früher gemauert.
Oder du machst einen Stahlschlot für deine "Kombianlage".
Gruß aus dem Sauerland
Ottis Eicher
Ottis Eicher
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Farmer3s
Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Hallo Michel,
den Schonstein würde ich mit Kalkzementputz mauern, reiner Kalkputz wäre mir zu "weich" und mag nicht so gerne im Regen stehen. Ein kleiner Link: http://www.bau-welt.de/bauteile/baumate ... index.html ich würde hier zu Mörtelgruppe IIa greifen sofern Du selber mischen willst. Ansonsten kannst Du auch Putz und Mauermörtel vom Baustoffhändler nehmen. Könntest vollflächig vermauern und später wenn der Mörtel ein wenig angezogen ist die Fugen mit einem Stück Gartenschlauch abziehen und in Form bringen. Wenn Du Dir viel arbeit mache willst kratzt Du die Fugen, wenn sie ein wenig angezogen sind, 1cm tief aus und verfugst sie später mit einem fertigem Fügenmörtel. Hier bei hast Du dann freie Farbwahl bei den Fugen.
Viele Grüße
Jörn
den Schonstein würde ich mit Kalkzementputz mauern, reiner Kalkputz wäre mir zu "weich" und mag nicht so gerne im Regen stehen. Ein kleiner Link: http://www.bau-welt.de/bauteile/baumate ... index.html ich würde hier zu Mörtelgruppe IIa greifen sofern Du selber mischen willst. Ansonsten kannst Du auch Putz und Mauermörtel vom Baustoffhändler nehmen. Könntest vollflächig vermauern und später wenn der Mörtel ein wenig angezogen ist die Fugen mit einem Stück Gartenschlauch abziehen und in Form bringen. Wenn Du Dir viel arbeit mache willst kratzt Du die Fugen, wenn sie ein wenig angezogen sind, 1cm tief aus und verfugst sie später mit einem fertigem Fügenmörtel. Hier bei hast Du dann freie Farbwahl bei den Fugen.
Viele Grüße
Jörn
Zuletzt geändert von Farmer3s am Do 21. Jun 2012, 21:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Ich würde einen Zementmörtel MG III verwenden.
Bei meinem Kamin habe ich Hochlochziegel verwendet, die ich mit Zementmörtel MG III vollfugig vermauert habe.
Innenliegend befindet sich ein 120er feueraluminiertes Abgasrohr.
Die Zwischenräume sind nicht verfüllt.
LG, Steini
Bei meinem Kamin habe ich Hochlochziegel verwendet, die ich mit Zementmörtel MG III vollfugig vermauert habe.
Innenliegend befindet sich ein 120er feueraluminiertes Abgasrohr.
Die Zwischenräume sind nicht verfüllt.
LG, Steini
Wer nichts weiß, muss alles glauben.
(Marie Freifrau Ebner von Eschenbach 1830-1916)
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- DJTMichel
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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Hi Männers!
Jetzt habe ich die Wahl zwischen drei Mörtelarten für den Schlot
- somit muß ich nur noch die Richtige heraussuchen.
Aber das vorerst Wichtigste: es hat heute nicht geregnet
!!
ich merke mir schon so einige Tipps, die Ihr mir verratet
Schwiegermutters "Gaben" verschwinden auf nimmerwiedersehen
Ich weiß, es ist die mit Abstand schlechteste jemals in diesem Internet gezeigte Einschalung, aber sie hält
. Hinterher kräht kein Hahn mehr danach - dafür ist der Unterbau megastabil. Den Betonkies habe ich direkt vom Kieswerk geholt. Eine Tonne kostet 5,-€, da Mischerreste vor Produktionsumstellung. Ich mußte nur noch Zement hinzugeben. Dafür habe ich mir aber wirklich einen Betonmischer aus dem Toom Baumarkt für 16,- / Tag geholt. Die Körnung des Betons geht in Richtung Kinderfaustgröße - müßte halten, ich habe ordentlich Zement zugegeben
.
PS: Edith meint, ein Bild wird doppelt gezeigt, obwohl ich es nur einmal zeigen will
(Edit Steini: ich habs gerichtet!)
Jetzt habe ich die Wahl zwischen drei Mörtelarten für den Schlot
Aber das vorerst Wichtigste: es hat heute nicht geregnet
ich merke mir schon so einige Tipps, die Ihr mir verratet
Schwiegermutters "Gaben" verschwinden auf nimmerwiedersehen
Ich weiß, es ist die mit Abstand schlechteste jemals in diesem Internet gezeigte Einschalung, aber sie hält
PS: Edith meint, ein Bild wird doppelt gezeigt, obwohl ich es nur einmal zeigen will
Zuletzt geändert von DJTMichel am Do 21. Jun 2012, 23:18, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
Michel
Jäger - Die besseren Grünen!
Michel
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exe
Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Gefällt mir gut! Und die kleinen Racker hatten auch ihren Spaß. 
-
hoinersoiner
Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
... nein liewer Freund ...
EBEN GIBST DU GAS .....
.. das mit der Stahleinlage wird schon passen - das merkst du beim ausschalen ... (bitte nicht die SCHPEZIALISTEN fragen - die meckern immer...
)
SCHPÄSSLE
.. das gefällt mir immer besser......
EBEN GIBST DU GAS .....
.. das mit der Stahleinlage wird schon passen - das merkst du beim ausschalen ... (bitte nicht die SCHPEZIALISTEN fragen - die meckern immer...
)SCHPÄSSLE
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- DJTMichel
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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
@exe & HOINER: und ich hätte heute beinahe in einen Ziegel gebissen (vor Wut)! Ursprünglich wollte ich die Preßspanplattenumrandung mit 8er Dübeln anbringen. Beim ersten Loch gab es auch keine Probleme, nur das Zweite löste den darüber befindlichen Eckstein. Danach kam es zu einer Art Kettenreaktion. Ich meißelte die Mörtelfuge weg, um Platz für die Neue zu schaffen und der nächste Stein löste sich etc.. Nach der geschätzten halben Mauer war endlich Schluß mit dem Spuk. Na ja, Mörtelmischung angerührt und alle Steine zurück an ihren Platz gebracht. Deshalb die albernen Stützen - ich mochte weit oben nicht mehr bohren...
Gruß
Michel
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Michel
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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Hallo Michel,
gute Arbeit , mit der Schalung brauchst du dir keine Gedanken machen , die hält . Der Beton hat bald gezogen. Du solltest nur nicht zu schnell ausschalen.
Bedenken hätte ich nur mit dem Kabel das hinten durch geht. Es ist dir immer im Weg und es könnte mal recht warm werden.
Die Bezeichnung des Kies lautet : Wandkies Körnung 30 mm.
Hast du im hinteren Bereich an der Mauer nur die Eisen drinn ? Wenn ja würde ich von unten noch ein wenig abstützen, mit einer Mauer oder Steinen. Nur zur Sicherheit.
Viele Grüße Hochrheinbahner Gerd
gute Arbeit , mit der Schalung brauchst du dir keine Gedanken machen , die hält . Der Beton hat bald gezogen. Du solltest nur nicht zu schnell ausschalen.
Bedenken hätte ich nur mit dem Kabel das hinten durch geht. Es ist dir immer im Weg und es könnte mal recht warm werden.
Die Bezeichnung des Kies lautet : Wandkies Körnung 30 mm.
Hast du im hinteren Bereich an der Mauer nur die Eisen drinn ? Wenn ja würde ich von unten noch ein wenig abstützen, mit einer Mauer oder Steinen. Nur zur Sicherheit.
Viele Grüße Hochrheinbahner Gerd
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