Bau einer Grillecke mit Lehmbackofen
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Stephan
Re: Bau einer Grillecke mit Lehmbackofen
Schau mal, habe eine kleine Skizze "gemalt" 
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Diavolo
Re: Bau einer Grillecke mit Lehmbackofen
Aha - jetzt wird es klarer.
Also, ich habe bei mir auch Porotonsteine als Backbodenisolierung verwendet.
Zwischen Poroton und Schamotte habe ich noch 5cm druckfeste Steinwolle, das isoliert ganz gut
und gleicht auch was aus. Allerdings ist das Zeug nicht leicht zu bekommen...
Der Quarzsand wird dir auf der Seite rausrieseln.
Am ehesten würde ich noch ein ganz dünnes Schamottemörtelbett aufziehen, und die Steine darauf plan auslegen.
Aber ich bin sicherlich kein Profi darin; warte mal noch etwas, bis sich noch andere zu Wort melden...

Also, ich habe bei mir auch Porotonsteine als Backbodenisolierung verwendet.
Zwischen Poroton und Schamotte habe ich noch 5cm druckfeste Steinwolle, das isoliert ganz gut
und gleicht auch was aus. Allerdings ist das Zeug nicht leicht zu bekommen...
Der Quarzsand wird dir auf der Seite rausrieseln.
Am ehesten würde ich noch ein ganz dünnes Schamottemörtelbett aufziehen, und die Steine darauf plan auslegen.
Aber ich bin sicherlich kein Profi darin; warte mal noch etwas, bis sich noch andere zu Wort melden...
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Hardy
Re: Bau einer Grillecke mit Lehmbackofen
Die Bauausführung ist sehr gut und die Vermauerung mit den alten Klinkern einfach wunderschön. Passt gut in Deine alte Ecke.
Sehe ich das richtig, daß das Kuppelgewölbe aus Lehm auf die Betonplatte kommt? Da sehe ich ein Problem. Du hast dann automatisch eine Brücke zum Gesamtkunstwerk und die Hitze zieht in die Betonplatte. Ich hätte der Einfachheit halber die Hohlkammer-Steine großzügig druntergezogen und später wenn überhaupt notwendig eingekürzt. Denn wie ich den Bau mit einer Tonkuppel verstehe sollte die Kuppel auch isoliert sein. Sonst wandert Dir die ganze Hitze unten weg in die Platte. Abgesehen davon, daß die Platte unisoliert nicht dafür taugt.
Um die Schamottesteine zu legen würde ich in dem Fall zu ton greifen. Das verrieselt nicht mehr. Denn sonst läufst Du wohlmöglich Gefahr, daß sich die Steine irgendwann ungewollt setzen. Die Heiz- und Abheizphasen geben den Steinen ein wenig "Eigenleben" und wenn da nur lose Quarzssand drunter liegt hätte ich bei der Wahl Deiner Baumaterialen die Angst, dass er komplett in die Zwischenräume verrieselt.
Also ich würde den Isoboden neu machen und unter die Kuppel (also Seitenwände) ziehen.
Jemand anderer Meinung??
Du kannst ja die säuberlich abgeschnittenen Steine wieder anlegen. OK - das war jetzt nicht lustig.

Der Teufel war wieder schneller - hoffentlich schreibt er nix anderes
Sehe ich das richtig, daß das Kuppelgewölbe aus Lehm auf die Betonplatte kommt? Da sehe ich ein Problem. Du hast dann automatisch eine Brücke zum Gesamtkunstwerk und die Hitze zieht in die Betonplatte. Ich hätte der Einfachheit halber die Hohlkammer-Steine großzügig druntergezogen und später wenn überhaupt notwendig eingekürzt. Denn wie ich den Bau mit einer Tonkuppel verstehe sollte die Kuppel auch isoliert sein. Sonst wandert Dir die ganze Hitze unten weg in die Platte. Abgesehen davon, daß die Platte unisoliert nicht dafür taugt.
Um die Schamottesteine zu legen würde ich in dem Fall zu ton greifen. Das verrieselt nicht mehr. Denn sonst läufst Du wohlmöglich Gefahr, daß sich die Steine irgendwann ungewollt setzen. Die Heiz- und Abheizphasen geben den Steinen ein wenig "Eigenleben" und wenn da nur lose Quarzssand drunter liegt hätte ich bei der Wahl Deiner Baumaterialen die Angst, dass er komplett in die Zwischenräume verrieselt.
Also ich würde den Isoboden neu machen und unter die Kuppel (also Seitenwände) ziehen.
Jemand anderer Meinung??
Du kannst ja die säuberlich abgeschnittenen Steine wieder anlegen. OK - das war jetzt nicht lustig.

Der Teufel war wieder schneller - hoffentlich schreibt er nix anderes
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Diavolo
Re: Bau einer Grillecke mit Lehmbackofen
Ehrlich gesagt, dachte ich mir auch, dass es besser wäre, die Poroton-IsolierungHardy hat geschrieben:Der Teufel war wieder schneller - hoffentlich schreibt er nix anderes
eher großflächig zu halten, und auch die Kuppel direkt draufzusetzen.
Das jetzt nochmal zu ändern, ist natürlich ärgerlich.
Ob es wirklich ein Problem ist, kann ich nicht beurteilen -
ich weiß allerdings, dass bei allen anderen mir bekannten Steinbacköfen in ähnlicher Bauweise
die Kuppel auch noch auf der Backbodenisolierung steht.
Weitere Meinungen ?
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Hardy
Re: Bau einer Grillecke mit Lehmbackofen
Was Diavolo schreibt ist eine noch bessere Lösung, nämlich die Steine in einen Mörtel zu legen.
Also, wenn du nicht unbedingt Wert auf "Naturmaterialien" legst, ist das eine haltbare Alternative.
Also, wenn du nicht unbedingt Wert auf "Naturmaterialien" legst, ist das eine haltbare Alternative.
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Stephan
Re: Bau einer Grillecke mit Lehmbackofen
Hm, da habe ich wohl total verkehrt gedacht. Ist aber kein Thema, ich kann die Steine tauschen. Hab von denen noch welche da. Nur dachte ich wirklich, dass die Seitenwände (Kuppel) nicht auf der Iso-Schicht drauf sollte.
Um die Schamottsteine zu fixieren, kann ich da ganz normalen Mauermörtel nehmen, oder muss es Feuerfester sein z.B von Rath?
Am liebsten würde ich auch nach Möglichkeit kein Dach drüber bauen. Ich denke dass macht die Ecke zu wuchtig. Oder wie seht ihr das? Wenn ich ohne Dach bauen kann, welche Endschicht müsste ich dann für den Ofen verwenden?
Um die Schamottsteine zu fixieren, kann ich da ganz normalen Mauermörtel nehmen, oder muss es Feuerfester sein z.B von Rath?
Am liebsten würde ich auch nach Möglichkeit kein Dach drüber bauen. Ich denke dass macht die Ecke zu wuchtig. Oder wie seht ihr das? Wenn ich ohne Dach bauen kann, welche Endschicht müsste ich dann für den Ofen verwenden?
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Diavolo
Re: Bau einer Grillecke mit Lehmbackofen
Wenn Du die Porotonsteine noch tauschen kannst - dann tu es.Stephan hat geschrieben:Hm, da habe ich wohl total verkehrt gedacht. Ist aber kein Thema, ich kann die Steine tauschen. Hab von denen noch welche da. Nur dachte ich wirklich, dass die Seitenwände (Kuppel) nicht auf der Iso-Schicht drauf sollte.
Ich meine, die Sache mit Kuppel auf Isoschicht oder nicht wurde in einem anderen (mir entfallenen) Forum ellenlang diskutiert - mit dem Ergebnis, dass es besser ist, die Kuppel auch auf die
Isoschicht zu bauen (wo war das nochmal???).
Ich weiß es nicht - aber im Zweifelsfall würde ich auch hier nicht sparen und richtigen Schamottemörtel nehmen.Stephan hat geschrieben: Um die Schamottsteine zu fixieren, kann ich da ganz normalen Mauermörtel nehmen, oder muss es Feuerfester sein z.B von Rath?
Genau das gleiche Problem hatte (habe) ich auch - wegen zu wuchtig kein Dach gebaut.Stephan hat geschrieben: Am liebsten würde ich auch nach Möglichkeit kein Dach drüber bauen. Ich denke dass macht die Ecke zu wuchtig. Oder wie seht ihr das? Wenn ich ohne Dach bauen kann, welche Endschicht müsste ich dann für den Ofen verwenden?
Mit dem Ergebnis, dass ich den Ofen nun im Winter (ca. 5 Monate) nicht nutzen kann - und
ich bei jedem überraschenden Regenguss beim Pizzamachen (das ist nicht nur einmal passiert) nass werde.
Mein Rat:
Bau AUF JEDEN FALL ein Dach drüber - und zwar so, dass der Backende auch noch geschützt ist.
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Stephan
Re: Bau einer Grillecke mit Lehmbackofen
Ja, du hast recht. Werde ein Dach einplanen. Ich muss es ja nicht über die gesamte Arbeitsfläche ziehen.
Vielen Dank für Deine/Eure bisherigen Ratschläge.
Vielen Dank für Deine/Eure bisherigen Ratschläge.
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Stephan
Re: Bau einer Grillecke mit Lehmbackofen
würdet ihr die Kuppel "offen" lassen, oder an den Seiten noch gerade hoch mauern. Ich will es ja nicht übertreiben, aber ich denke wenn ich den Ofen noch einhause, dann ist das ein weeeeeenig zu viel des guten. Ich muss auch ein wenig Rücksicht auf meine Partnerin nehmen, Sie ist nur 1,60 groß
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Hardy
Re: Bau einer Grillecke mit Lehmbackofen
Dach
Da hat Diavolo völlig Recht. Das habe ich auch schon unterbewertet und in Spanien (!) mußte ich auch schon mal im strömenden Regen vor dem Ding stehen. Das Problem das Dach muß schon ordentlich vorstehen um geschützt zu sein, denn kanpp an der Grillkohle oder dem Ofen steht man ja auch ungesund.
Wenn Du da ein richtiges Häusschen drummauerst finde ich das garnicht so übermächtig. Es würde sich doch nahtlos in die vorhandene Rückenmauer integrieren?! Schau Dir mal ein paar andere Beispiele an. Mir gefällt so ein "Backhäusschen" wie es viele bei uns haben deutlich besser als nur so eine Kuppel. Was anderes ist das, wenn man modern gebaut hat und einen kleinen Garten sein Eigen nennt. dann ist nur eine Kuppel wohl die bessere Wahl. (sieh Hoinersoiner's Backofen).
Wenn Du ihn offen stehen lassen willst, dann muß ein Aussenputz drauf der Regenfest ist. Ich denke da kann Dir ein anderer besser Ratschlag geben als ich.
Schamottesteine fixieren
das kannst Du nicht mit normalem Mörtel machen. Nimm ton - den hast Du ja denke ich oder eben feuerfesten Mörtel bzw. Schamottemörtel. Du brauchst davon ja nicht viel.
Da hat Diavolo völlig Recht. Das habe ich auch schon unterbewertet und in Spanien (!) mußte ich auch schon mal im strömenden Regen vor dem Ding stehen. Das Problem das Dach muß schon ordentlich vorstehen um geschützt zu sein, denn kanpp an der Grillkohle oder dem Ofen steht man ja auch ungesund.
Wenn Du da ein richtiges Häusschen drummauerst finde ich das garnicht so übermächtig. Es würde sich doch nahtlos in die vorhandene Rückenmauer integrieren?! Schau Dir mal ein paar andere Beispiele an. Mir gefällt so ein "Backhäusschen" wie es viele bei uns haben deutlich besser als nur so eine Kuppel. Was anderes ist das, wenn man modern gebaut hat und einen kleinen Garten sein Eigen nennt. dann ist nur eine Kuppel wohl die bessere Wahl. (sieh Hoinersoiner's Backofen).
Wenn Du ihn offen stehen lassen willst, dann muß ein Aussenputz drauf der Regenfest ist. Ich denke da kann Dir ein anderer besser Ratschlag geben als ich.
Schamottesteine fixieren
das kannst Du nicht mit normalem Mörtel machen. Nimm ton - den hast Du ja denke ich oder eben feuerfesten Mörtel bzw. Schamottemörtel. Du brauchst davon ja nicht viel.
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