Pfälzer Holzbackofe
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Butterkuchen
Re: Pfälzer Holzbackofe
Hallo Chris,
3cm Betondeckung sind OK. Optimal wären 4cm, aber die 3cm sind auch kein Weltuntergang. Reicht damit die Eisen im Beton nicht korrodieren. Gleiches gilt auch für die Randbereiche, nicht die Eisen bis gegen die Schalung verlegen.
Die obere Lage sollte auch so bei 3 - 4 cm von oben liegen. Wenn du es ganz professionelle machen willst, kann man den Rand noch verbügeln. Eisen im Randbereich als "U" biegen und so die obere mit der unteren Lage verbinden. Abstand alle 15 cm.
Ich würde zusätzlich die verlegten Eisen in den Kreuzungspunkten untereinander noch mit dünnen Draht verbinden, sonst verrutschen sie beim Betonieren.
3cm Betondeckung sind OK. Optimal wären 4cm, aber die 3cm sind auch kein Weltuntergang. Reicht damit die Eisen im Beton nicht korrodieren. Gleiches gilt auch für die Randbereiche, nicht die Eisen bis gegen die Schalung verlegen.
Die obere Lage sollte auch so bei 3 - 4 cm von oben liegen. Wenn du es ganz professionelle machen willst, kann man den Rand noch verbügeln. Eisen im Randbereich als "U" biegen und so die obere mit der unteren Lage verbinden. Abstand alle 15 cm.
Ich würde zusätzlich die verlegten Eisen in den Kreuzungspunkten untereinander noch mit dünnen Draht verbinden, sonst verrutschen sie beim Betonieren.
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wursti
Re: Pfälzer Holzbackofe
Hallo Chris ,
würde mich meinem Vorredner anschliessen und falls du noch Eisen überhaben solltest :
1 Eisen zu einem Viereck biegen vielleicht 5 cm von deiner Schalung nach innen gemessen ,
quasi als Ringanker zum Stabilisieren .
Sieht ansonsten schon mal klasse aus .
würde mich meinem Vorredner anschliessen und falls du noch Eisen überhaben solltest :
1 Eisen zu einem Viereck biegen vielleicht 5 cm von deiner Schalung nach innen gemessen ,
quasi als Ringanker zum Stabilisieren .
Sieht ansonsten schon mal klasse aus .
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Diavolo
Re: Pfälzer Holzbackofe
Ja, dann macht es auch nix, wenn mal ein Flugzeug drauffällt....wursti hat geschrieben:1 Eisen zu einem Viereck biegen vielleicht 5 cm von deiner Schalung nach innen gemessen ,
quasi als Ringanker zum Stabilisieren .
Vielleicht solltest Du unter die Abstützungen noch Keile tun -
könnte sonst etwas schwer werden, die Stützen wieder rauszubekommen, da diese einen großen
Querschnitt haben.
- schreiner1
- Feuerspezialist

- Beiträge: 327
- Registriert: So 21. Nov 2010, 21:43
- Wohnort: 67471 Elmstein
Re: Pfälzer Holzbackofe
hallo chris,
eisen ist ok, da gab es ja viel gut vorschläge,
meine bedenken ist deine schalung,
die würde ich verstärken, absprießen in der mitte
und laschen in den ecken.
mfg
aus deiner nähe
peter
eisen ist ok, da gab es ja viel gut vorschläge,
meine bedenken ist deine schalung,
die würde ich verstärken, absprießen in der mitte
und laschen in den ecken.
mfg
aus deiner nähe
peter
wann die mergen, dass mä e gläbissel bled is, machen se grad de depp mit äm!!!
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Chris77
Re: Pfälzer Holzbackofe
So hab mal wieder was geschafft!!!
Nur das Wetter könnt mol bissel besser werden.
Foamglas hab ich mit hier http://www.spezial-baustoffe-shop.de/de ... --6.4.html besorgt.
Ist in Frankenthal keine 60 Km von mir entfernt. 80 € tuto kompeltto für 3 m2 40mm Stärke
Die grosse frage ob ich die Kuppel jetzt mit Schamotte, Ziegelstein(Backstein) oder Stampfmasse mach?
Haben Backsteine eigentlich die gleiche Speicherkapazität wie Schamottesteine?
Für den Backboden nehm ich auf jeden Fall Schamotte. Muss man die Steine zwingend auf Quarzsand legen?



Nur das Wetter könnt mol bissel besser werden.
Foamglas hab ich mit hier http://www.spezial-baustoffe-shop.de/de ... --6.4.html besorgt.
Ist in Frankenthal keine 60 Km von mir entfernt. 80 € tuto kompeltto für 3 m2 40mm Stärke
Die grosse frage ob ich die Kuppel jetzt mit Schamotte, Ziegelstein(Backstein) oder Stampfmasse mach?
Haben Backsteine eigentlich die gleiche Speicherkapazität wie Schamottesteine?
Für den Backboden nehm ich auf jeden Fall Schamotte. Muss man die Steine zwingend auf Quarzsand legen?



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Farmer3s
Re: Pfälzer Holzbackofe
Hallo Chris,
das sieht ja schon richtig gut aus bei Dir!
In Deiner Aufzählung fehlt noch der Lehm als Baustoff für den HBO.
Zur Speicherkapazität der Materialien kann ich Dir nur die Ziegel, den Lehm und den Schamott nennen. Die spezifische Wärmespeicherkapazität c ist bei Lehm und Schamott mit 1 KJ/Kg/K angegeben hier ist dann also die gespeicherte Energie gleich bei den Ziegeln liegt sie bei 0,92KJ/kg/K. Lehm und Schamott sind also leichten Vorteil.
Die Wärmespeicherzahl liegt bei Schamott 2000 KJ/kg/K und bei Lehm bei 1800KJ/Kg/K und bei Vollziegeln bei 1650 KJ/kg/K. Sie gibt an wieviel Energie aufgewendet werden muss um 1m³ des Stoff um einen K zu erwärmen. Hier haben also Ziegel einen leichten Vorteil gefolgt von Lehm und Schamott. Im Umkehrschluß haben haben die mit der höheren Zahl aber mehr Energie gespeichet und können länger Wärme abgeben.
Schamott hat aber den Vorteil durch das brennen das es größere Temperaturschwankungen besser aushält. Bedeutet im Betrieb das das anheizen im Lehmofen langsamer geschehen sollte. Auch nimmt Lehm mehr Luftfeuchtigkeit auf, also ist langsameres aufheizen besser um dem Wasser die Möglichkeit zu geben ohne Schäden den Ofen zu verlassen, ach ja Lehm ist Wasserdampfdiffussions offen, also keine Sperre oder Bremse. Der Wasserdampf kann so in alle Richtungen entweichen. Der Dampfdruck wird aber im Betrieb des Ofens immer höher im Ofen sein als außen, daher geht der Wasserdampf den Weg durch die Hülle nach außen. Aber da wir ja keine Wäsche trocknen oder darin baden eher uninteressant, ich glaube auch nicht das es nach dem Schwaden arge Unterschiede macht...müsste man mal direkt vergleichen.
Letzendlich ist das alles sehr theoretisch, ich glaube nicht das man es so arg im Holzverbrauch merkt für welches Material man sich entscheidet, denn die Verbrennung kann unterschiedlicher gar nicht sein und diese spielt in den Verbrauch auch mit rein. Der Luftüberschuss den man mit offener Tür fährt ist so arg hoch, so das der Abgasverlust sehr hoch ist (offener Kamin), macht man sie zu weit zu sinkt dieser Verlust aber die Verbrennung wird evtl. rußen und einen hohen CO Anteil haben, also ein hoher chemischer Verlust... Ich versuche nach Rauchfahne zu heizen. Qualmt es, fehlt Luft also Tür ein wenig weiter auf. Ist der Ofen später richtig auf Temperatur zieht der Schornstein besser, sorgt also für mehr Luft, schließe ich die Tür wieder ein wenig. Auch läuft die Pyrolyse im heißen Ofen besser und/oder schneller ab als im kalten. Holz muss erst trocknen und vergasen zum verbrennen, also spielt der Wassergehalt im Holz auch ein große Rolle denn Wasser benötigt viel Energie bis es verdampft. Um den Verbrauch zu vergleichen müsste man also das gleiche Holz(Art) mit gleichem Wassergehlt abwiegen um zu vergleichen wie weit man kommt.
Ich hoffe ich habe mit meinem geschreibsel jetzt keine Verwirrung gestiftet. Letztendlich ist es auch ein Kostenfrage für welches Material man sich entscheidet, bei Schamott ist ja nun mal alles teurer, der Stein, der Kleber und das benötigte Werkzeug. Daher ist bei mir die Entscheidung für Lehm gefallen welche ist bisher auch nicht bereue. Stampfmasse kam bei mir gar nicht in Frage, da ich mauern wollte.
Viele Grüße
Jörn
das sieht ja schon richtig gut aus bei Dir!
Zur Speicherkapazität der Materialien kann ich Dir nur die Ziegel, den Lehm und den Schamott nennen. Die spezifische Wärmespeicherkapazität c ist bei Lehm und Schamott mit 1 KJ/Kg/K angegeben hier ist dann also die gespeicherte Energie gleich bei den Ziegeln liegt sie bei 0,92KJ/kg/K. Lehm und Schamott sind also leichten Vorteil.
Die Wärmespeicherzahl liegt bei Schamott 2000 KJ/kg/K und bei Lehm bei 1800KJ/Kg/K und bei Vollziegeln bei 1650 KJ/kg/K. Sie gibt an wieviel Energie aufgewendet werden muss um 1m³ des Stoff um einen K zu erwärmen. Hier haben also Ziegel einen leichten Vorteil gefolgt von Lehm und Schamott. Im Umkehrschluß haben haben die mit der höheren Zahl aber mehr Energie gespeichet und können länger Wärme abgeben.
Schamott hat aber den Vorteil durch das brennen das es größere Temperaturschwankungen besser aushält. Bedeutet im Betrieb das das anheizen im Lehmofen langsamer geschehen sollte. Auch nimmt Lehm mehr Luftfeuchtigkeit auf, also ist langsameres aufheizen besser um dem Wasser die Möglichkeit zu geben ohne Schäden den Ofen zu verlassen, ach ja Lehm ist Wasserdampfdiffussions offen, also keine Sperre oder Bremse. Der Wasserdampf kann so in alle Richtungen entweichen. Der Dampfdruck wird aber im Betrieb des Ofens immer höher im Ofen sein als außen, daher geht der Wasserdampf den Weg durch die Hülle nach außen. Aber da wir ja keine Wäsche trocknen oder darin baden eher uninteressant, ich glaube auch nicht das es nach dem Schwaden arge Unterschiede macht...müsste man mal direkt vergleichen.
Letzendlich ist das alles sehr theoretisch, ich glaube nicht das man es so arg im Holzverbrauch merkt für welches Material man sich entscheidet, denn die Verbrennung kann unterschiedlicher gar nicht sein und diese spielt in den Verbrauch auch mit rein. Der Luftüberschuss den man mit offener Tür fährt ist so arg hoch, so das der Abgasverlust sehr hoch ist (offener Kamin), macht man sie zu weit zu sinkt dieser Verlust aber die Verbrennung wird evtl. rußen und einen hohen CO Anteil haben, also ein hoher chemischer Verlust... Ich versuche nach Rauchfahne zu heizen. Qualmt es, fehlt Luft also Tür ein wenig weiter auf. Ist der Ofen später richtig auf Temperatur zieht der Schornstein besser, sorgt also für mehr Luft, schließe ich die Tür wieder ein wenig. Auch läuft die Pyrolyse im heißen Ofen besser und/oder schneller ab als im kalten. Holz muss erst trocknen und vergasen zum verbrennen, also spielt der Wassergehalt im Holz auch ein große Rolle denn Wasser benötigt viel Energie bis es verdampft. Um den Verbrauch zu vergleichen müsste man also das gleiche Holz(Art) mit gleichem Wassergehlt abwiegen um zu vergleichen wie weit man kommt.
Ich hoffe ich habe mit meinem geschreibsel jetzt keine Verwirrung gestiftet. Letztendlich ist es auch ein Kostenfrage für welches Material man sich entscheidet, bei Schamott ist ja nun mal alles teurer, der Stein, der Kleber und das benötigte Werkzeug. Daher ist bei mir die Entscheidung für Lehm gefallen welche ist bisher auch nicht bereue. Stampfmasse kam bei mir gar nicht in Frage, da ich mauern wollte.
Viele Grüße
Jörn
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Chris77
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Re: Pfälzer Holzbackofe
Hier findest Du ein Bild von einen einsamen Brot auf 80cm^^
viewtopic.php?f=23&t=519&start=610
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Grüße aus Wald-Hessen
Torsten
¡Vaya con Dios!
Man schafft sich nicht nur Freunde, wenn man ausspricht was man denkt!
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Re: Pfälzer Holzbackofe
Ja, mein Ofen hat eine Backfläche mit einem Durchmesser von 80 cm.Chris77 hat geschrieben:... nur noch ne Backfläche von 85cm Durchmesser habe...
... Hat jemand ne ähnliche Backfläche bzw findet er sie ausreichend?
Die Größe finde ich völlig ausreichend!
Ein Gedanke, der richtig ist, kann auf die Dauer nicht niedergelogen werden.
(Otto von Bismarck 1815-1898)
(Otto von Bismarck 1815-1898)
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Chris77
Re: Pfälzer Holzbackofe
So wieder ein Stück weiter...
Und wieder Fragen.
Kann man die Schamottesteine so reinlegen (lose), oder beser mit Schamottemörtel (Didomur) auf Foamglas kleben.
Oder bisschen Quarzsand drunter? Werden die Steine heisser als 400 grad?
Kann ich zwischen Schamottesteien einfach so ausschlämen wie breit sollte die fuge sein?



Und wieder Fragen.
Kann man die Schamottesteine so reinlegen (lose), oder beser mit Schamottemörtel (Didomur) auf Foamglas kleben.
Oder bisschen Quarzsand drunter? Werden die Steine heisser als 400 grad?
Kann ich zwischen Schamottesteien einfach so ausschlämen wie breit sollte die fuge sein?



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