Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Verfasst: Sa 28. Apr 2012, 22:16
Euch!Vorhin habe ich mal an den Wänden eine fiktive Arbeitsplattentiefe von 80cm mit Kreide eingezeichnet - da bleibt ja nix vom Platz übrig! Die 80cm sind für den Ofen natürlich viel zu klein. Dort, wo der Ofensockel hinkommt, wird es tiefer. Entweder ich habe das Fundament zu mickrig gemacht oder der Ofen muß kleiner werden. Ich will mir aber die Option des Spanferkelbratens offen halten - ein 30kg Frischling sollte noch reinpassen. Ich schätze, dann muß der Backraum von Tür bis hinterer Gewölbewand schon 1m lang sein (und der Frischling die Läufe anziehen
ich habe jeweils 10cm Fundamentgröße weggelassen um nicht mit dem letzten cm rechnen zu müssen
Ein Ballsaal ist was anderes, aber so bekommt man eine kleine Vorstellung von der Gegebenheit. Eigentlich sollte der Ofen mittig in die Ecke an die Wand, aber da verbaue ich mir eine Menge Platz durch die entstehenden "toten Ecken". Vielleicht sollte ich anstelle des gemauerten Schornsteines aus Platzgründen doch lieber ohne Fuchs* mit dem Rauchabzug direkt hinter der Backofentür durch's Dach gehen?
Otti, kannst Du mir bitte die Stärke Deiner Kuppel (also quasi die Dicke der Isolierung) sagen, damit ich ungefähr weiß, was ich da jeweils zum Backraum an Platz addieren muß? Du bist doch auch Jäger, paßt das mit der von mir angenommenen Länge des Backraumes? Ich bin bisher noch nicht auf die Idee gekommen, einen erlegten Frischling zu messen
Woher bekommt man eigentlich ein Backblech in Frischlingsgröße?
*) hat ein Fuchs neben optischen Gründen noch andere vorteilhafte Eigenschaften, ggf. Erhöhung des Wirkungsgrades durch einige °C mehr Oberhitze?
) durchsetzten Lehm als gute Isolierung nach außen geschrieben. Hast Du davon schon mal gehört?