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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Verfasst: Do 27. Sep 2012, 13:44
von hobbywurster
Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Verfasst: Do 27. Sep 2012, 14:18
von DJTMichel
hobbywurster hat geschrieben:...Als "Retter" würde ich mir aber erst 'ne Ecke vom Hunderter zeigen lassen...
Gerhard, für den Schein bekommst Du beinahe 17Kisten ordentliches Pils (Oettinger ohne Pfand

), es würde also eine größere Wiedersehensfeier werden

!
Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Verfasst: Do 27. Sep 2012, 14:24
von hobbywurster
DJTMichel hat geschrieben:hobbywurster hat geschrieben:...Als "Retter" würde ich mir aber erst 'ne Ecke vom Hunderter zeigen lassen...
Gerhard, für den Schein bekommst Du beinahe 17Kisten ordentliches Pils (Oettinger ohne Pfand

), es würde also eine größere Wiedersehensfeier werden

!
Ca. 17 Kisten?
Na ja, dann dauert die "Rettung" halt länger......

Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Verfasst: Sa 29. Sep 2012, 08:59
von Ottis Eicher
Hallo Michel,
die Bilder sind TOP und die Ausführung sieht gut aus, in welche Richtung
ist das Gefälle? Wie du schon beschrieben hast, ist eine ausreichende
Dachauslage (Überstand) der beste Holzschutz!
Ich nehme an, dass auch bei einem Gründach ein Gefälle vorhanden sein
sollte, aber damit habe ich mich bisher noch nicht beschäftigt.
Die Abstützung der Hauptpfette würde ich auch noch machen. Du kannst
ja Übergangsweise eine Drehstütze, oder zwei, verwenden bis die genauen
Positionen festgelegt wurden.
Es mach alles einen sehr guten soliden Eindruck! Herzlichen Glückwunsch
zu deinem-eurem Bauwerk!
Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Verfasst: Sa 29. Sep 2012, 12:10
von DJTMichel
Hi Otti,
das Gefälle verläuft in Richtung des langen Balkens, also auf's Grundstück. Da kommt dann eine Dachrinne dran, das Wasser soll zur Birke laufen (darunter ist es häufig trocken). Als nächstes muß ich die Balken und Schalungsbretter für das Dach besorgen. Darauf eine Lage Bitumen (gibt es hier als "Mängelware" direkt vom Hersteller kostenlos) und dann endlich die
Dachbegrünung. Fällt mir dann (2013) nichts besseres ein, werde ich wohl mit dem eigentlichen Bau des Lehmofens beginnen...
Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Verfasst: Sa 29. Sep 2012, 15:25
von Ottis Eicher
Hallo Michel,
zieh einfach ein paar Leerrohre oder Kabel auf verdacht in deine Dachkonstruktion
ein, so könntest du noch eine verdeckte Beleuchtung auf den Ofen bringen und
eventuell "Spots" für die Beleuchtung der Ofentür. Im dunkeln da hantieren
ist nicht so toll, ich habe leider keinen Strom im Schuppen und behelfe mich
mit Batterie LED´s und einer Kopflampe, das ist nicht optimal.
Wenn du die Stützen weit genung auseinander stellst, dann könnest du eine
Hängematte dort anbringen und schön Siesta halten im Sommer.
Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Verfasst: Sa 29. Sep 2012, 15:57
von Ottis Eicher
Hallo Michel,
hau das Dach auf die Fichten und mach einen
Testofen aus Lehm mit deinen Kindern. Ohne
Füchse und Ofentür, so wie in dem ARD Film.
Du hast doch Lehm vor Ort und kannst so
sehen das es klappt und im nächsten Jahr
macht du einen "richtigen" Ofen.
Ich schätze du hättest den Ofen in max 1 Woche
fertig und dann ist er bestimmt besser als du
glaubst. Als Tür ne dicke Eichenbohle. Es sollte auch
nicht perfekt aussehen, nur du könntest dann schon
backen (Brot, Pizza und Fleisch).
Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Verfasst: Sa 29. Sep 2012, 17:28
von DJTMichel
Hi Otti,
Testofen - sbestimmt eine gute Idee, aber Erfahrungsgemäß bleibt es dann dabei (nichts hält länger als ein Provisorium

). Vor Freitag bekomme ich jedenfalls kein Holz, so sagt es die damit beauftragte Zimmerei.
PS: eben hatte ich Besuch vom besten mir bekannten Schweißhundführer und seinem HS Welpen:

- 290912009Wolf-Rüdiger-Dönitz-mit-Welpen-und-Biotane-Schweißriemen.jpg (142.93 KiB) 3232 mal betrachtet
Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Verfasst: Sa 29. Sep 2012, 19:31
von Backwahn
Michel, der kleine Wuffti ist ja süüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüß, und das Fell ist von der Zeichnung wie bei unserem Hund, den must du adoptieren!
Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Verfasst: Sa 29. Sep 2012, 22:17
von DJTMichel
Hi Stefan,
das ist ein Hannoverscher Schweißhund. Einem solchem Hund kann ich leider nicht gerecht werden. Es sind reine Spezialisten im Finden von krankem Wild. Aber um darin gut zu sein muß das Tier arbeiten und das regelmäßig. Der Welpe mag uns zwar niedlich erscheinen, diese Rasse hat jedoch überhaupt nichts mit einem Modehund gemein und gehört in Jägerhände, die ihm wenigstens wöchentlich gute Schweißarbeit bieten können und damit sind weniger einfache Totsuchen gemeint. Ich bin zwar meißtens wenn der Mann mich bzw. meine DJT-Hündin bei einer Nachsuche braucht zur Stelle, aber den Einsatz wie Herr Dönitz ihn seit über 30Jahren dafür aufbringt werde ich nicht leisten können. Es ist faszinierend, wenn man z.B. seinem HS Rüden Boris hundere Meter ohne einen Blutfleck gefolgt ist und der alte Mann sich plötzlich und blitzartig bückt um ein auf dem Boden liegendes Blatt umzudrehen - Schweiß = der Hund ist auf der Fährte! Wenn man dann eine angebleite Sau über zwei Tage verfolgt hat und sie schließlich von ihren Qualen erlösen konnte, ist das für alle eine gute Sache. Was wäre die Jagd ohne Leute wie Herrn Dönitz?