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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Verfasst: So 27. Mai 2012, 20:22
von DJTMichel
@Spätzünder & exe: abwarten, noch habe ich nicht einmal den Sockel fertig - der eigentliche Ofen existiert nur vage in meinem Kopf

.
@Otti: oh daran werde ich denken, nur nix "unter sich gehendes" basteln. Ich denke nur an die Sache mit dem Ziegelsteinbogen...

- heute nur verhüllt
- 270512001Ziegelecke-Ablage.jpg (148.74 KiB) 4180 mal betrachtet
heute mal wieder mit Feldsteinen herumgeärgert - bis auf eine "Reperaturecke", die habe ich extra mit Ziegeln gemauert.
Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Verfasst: So 27. Mai 2012, 22:44
von exe
DJTMichel hat geschrieben:"unter sich gehendes"
*ROFL* Die Formulierung benutzt nur eine Berufsgruppe.

Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Verfasst: So 27. Mai 2012, 23:58
von Hochrheinbahner
Hallo Michel,
mit dem Dach würde ich mir keine Sorgen machen . Du hast doch im Winkel zwei Mauern

. Da könntest du das Dach drauf befestigen und auf der freien Seite einen Pfosten setzen

. Wenn die Mauern noch zu hoch wären kann man für die Auflage ein bis zwei Feldsteine oben raus nehmen und es noch etwas tiefer setzen. Es gäbe viele Möglichkeiten, sie müssten nur erkannt werden.
Viele Grüße Gerd aus Südbaden

Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Verfasst: Mo 28. Mai 2012, 00:41
von DJTMichel
Hi Gerd,
ja aber will ich ein einfaches Pultdach oder bekomme ich doch was aufwändigeres auf die Reihe? Wie exe offensichtig richtig erkannt hat, bin ich (zumindest laut Gesellenbrief) Zahntechniker und freue mich überhaupt soweit gekommen zu sein. Deshalb mache ich wohl auch von jedem gemauerten Stein ein Bild und mülle damit das Forum zu

. Aber irgendwann bin ich fertig - es gibt also ein Licht am Ende des Tunnels (hoffentlich ist es keine Lokomotive --> dann lege ich mich flach auf die Gleise und gehe anschließend dennoch dem richtigen Licht entgegen).
Ich hätte nie gedacht, jemals etwas derartiges in Angriff zu nehmen. Normalerweise interessieren mich eher die ganz kleinen, feinen Dinge - Never Say Never Again

.

- auch die Fugen werden langsam besser...
- DSCN0412Ziegelsteinecke-Ablage.jpg (146.13 KiB) 4161 mal betrachtet
die Ziegel mußten sein - so komme ich der Optik einer (schlechtrestaurierten) Burgruine noch näher

Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Verfasst: Mo 28. Mai 2012, 09:41
von Hochrheinbahner
Hallo Michel,
wer spricht von einem einfachen Pultdach, schau dir mal diese Lössung an

, ist auch ansprechbar .

- auch gute Lösung
- unterstand-zeichnung.jpg (86.41 KiB) 4160 mal betrachtet
Ich könnte mir auch eine Ecklösung vorstellen mit nach vorne gezogener Schürze , sieht dann ähnlich aus wie das Bild des Unterstands .
Das müsste ich dir mit einem Bild vorstellbar machen . Aber dazu bräuchte ich mehr Zeit

, wenn du willst.
Viele Grüße Gerd der Badener
Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Verfasst: Mo 28. Mai 2012, 14:22
von DJTMichel
Hi Gerd,
interessant - guter Vorschlag. Ich war gestern Nacht noch im Stall

, da liegt einiges an Robinie (leider als Bogenholz gespalten) super abgelagert herum. Mal sehen, ob ich als Zimmermann und Dachdecker tauge...
Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Verfasst: Mo 28. Mai 2012, 15:15
von exe
DJTMichel hat geschrieben:Wie exe offensichtig richtig erkannt hat, bin ich (zumindest laut Gesellenbrief) Zahntechniker und freue mich überhaupt soweit gekommen zu sein. Deshalb mache ich wohl auch von jedem gemauerten Stein ein Bild und mülle damit das Forum zu

.
Ich hab auch einen solchen Gesellenbrief, aber mittlerweile verdiene ich meine Brötchen im EDV-Sektor damit, dass ich Bits einzeln umdrehe. Also kaum etwas anderes als früher, nur jetzt mit der Maus.
Beim Dach könnte ich mir dazu auch sehr schön eine Art Pultdachkonstruktion mit Ziegeln vorstellen. Ein Holzrahmenunterbau wie oben gezeigt, aber mit nur einer Dachfläche und diese nach vorne geneigt.
Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Verfasst: Do 31. Mai 2012, 01:04
von DJTMichel
@exe: ich war mir dessen nie bewußt, "unter sich gehend" ist doch allgemeiner Sprachgebrauch --> für 'nen ZT

. Ich bin aber auch schon seit über zehn Jahren raus - zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel... obwohl es ein wunderbarer Beruf ist.
So Leute,
nicht daß Ihr glaubt der Michel bereitet sich zu 100% auf seine Statistikklausur vor und läßt die Steine in Ruhe:

- das ist tief genug (habe ich beschlossen)
- 310512002Ablage-fertig.jpg (142.02 KiB) 4138 mal betrachtet
mit Bohrmaschine + Hammer & Meißel "gelocht"

- Retentionen für die Betonplatte - sollten reichen
- 310512003Ablage-fertig.jpg (129.87 KiB) 4138 mal betrachtet
ich hatte noch Edelstahlprofile, die lagen jahrelang nur herum...

- so - dat Dingens is feddich!
- 310512007Ablage-fertig.jpg (148.68 KiB) 4138 mal betrachtet
- das sieht wirklich aus wie eine Kulisse aus 'nem C-Movie

--> Hauptsache es hält!

- und noch eins
- 310512009Ablage-fertig.jpg (149.46 KiB) 4138 mal betrachtet
nun darf ich mir endlich ernsthafte Gedanken über die Unterkonstruktion der Platte machen - et nützt nix! Die Räucherkammer hat, bis ich den bestellten Rahmen für die Tür + Ringanker hier habe, erst mal Pause. Ich überlege, ob ich ihr eine Gewölbedecke aus Ziegel- oder Feldsteinen verpasse. Am Freitag soll der Pinzgauer fertig werden, dann gestaltet sich die Herbeischaffung der Steine einfacher - nur brauche ich blöderweise gar nicht mehr viele

.
Wie lange sollte ich das Werk aushärten lassen, bevor die Platte gegossen werden kann?
Ich habe aus
unsicherer Quelle erfahren, daß man im Betonwerk für billig Geld nach einer Produktionsumstellung nicht ganz sortenreinen Beton (trocken - muß nur noch Wasser dazu) bekommen kann. Der Sache werde ich, wenn es soweit ist, auf den Grund gehen

.
Für das Verputzen der Mauer werde ich tatsächlich Hilfe anfordern müssen

. Wenn ich es versuche fliegt ca. 80% des Mörtels herunter - geht gar nicht. Man kann nicht alles können...
Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Verfasst: Do 31. Mai 2012, 19:05
von Ottis Eicher
Hallo Michel,
was willst du verputzen? Kannst du den Putz nicht mit der Glätte
aufziehen?
An der schon vorhandenen Mauer (alte) kannst du ja auch ein zwei
Pfeiler auch Ziegeln mauern, um das Gewicht der Betonplatte abzufangen.
Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen
Verfasst: Do 31. Mai 2012, 21:54
von DJTMichel
Hi Otti,
na die (zwar später kaum noch sichtbare) weiße Putzwand. Ich habe sie feucht gemacht, nachdem ich mit dem Maurerhammer alles losen Putz abgeklopft hatte und dann versucht mit der kleinen Kelle vorzuwerfen. An den darunterliegenden Feldsteinen klebte anschließend deutlich mehr Mörtel als an der Wand. Habe ich einen Fehler gemacht? Ich habe auch ein Reibebrett, muß die Pampe damit aufgetragen werden? Versuch macht klug.
Gestern habe ich die Profile aus rostfreiem Stahl eingeputzt. Ich bin zwar kein Statiker, aber nachdem die unterhalb der Baustahlmatte in die Betonplatte eingegossen sind und in Verbindung mit einigen noch anzubringenden Längsschlitzen (Flex) in der Wand und all den Auflagen auf den Feldsteinen kann da nichts schiefgehen.
Wie lange sollte ich warten bis die Platte auf die noch frische Mauer kommt oder spielt das, solange sie von unten abgestützt wird, keine Rolle? Gehe ich bei 10 - 15cm Plattendicke ein Risiko ein? Na erstmal regnet es hier (endlich) gründlich...