Spanferkel
Verfasst: Mo 21. Nov 2011, 21:50
Spanferkel italienischer Art (Porchetta)
Schon als ich noch an Bau des Ofens war habe ich davon geträumt ein Spanferkel zu machen.
So wie man es auf den Märkten in der Toskana essen kann: gefüllt und mit Kräutern gewürzt.
Lange habe ich nach jemandem gesucht der so was vorbereitet und liefert. Am Ende habe ich Bilder und Rezepte aus dem Internet ausgedruckt und bin damit in den Supermarkt.
Eigentlich hatte ich wenig Hoffnung. Mein Glück war, dort einen unterforderten Metzgermeister zu treffen der das als Herausforderung ansah.
Er bestellte das Ferkel bei einer spezialisierten Großmetzgerei, nahm fast alle Knochen heraus und richtete mir zusätzlich noch Füßchen zum Ziehen der Soße. Außerdem besorgte er 4 Rollbraten zum Füllen.
Das Ferkel hatte ohne Knochen ca. 14,5 Kilo. Die 4 Rollbraten zusammen nochmal 5 kg. Gewürzt habe ich das Ferkel innen mit Schwarzen Pfeffer, Rosmarin, Thymian, etwas Salbei und Knoblauch. In der Mühle zerkleinert und mit Olivenöl angerührt. Beim Salz habe ich mich verschätzt, das war zu wenig.
Zuerst habe ich die Schwarte der Länge nach eingeschnitten. Dann die Innenseite gewürzt, mit den geöffneten Rollbraten belegt und nochmals gewürzt. Dann wurde das Fekel grob gebunden und im nächsten Schritt mit sauberen Schlaufen geschnürt.
Jetzt wurde es Zeit für die letzte Ölung. Dazu gab mir der Metzger ein PH-neutrales Öl mit das sonst zum Einlegen der Grillsteaks verwendet wird.
Im Ofen habe ich am Vortag Flammenkuchen und am Morgen Brot gebacken. Nochmal wurde auf 320 Grad aufgeheizt und bei 300 Grad eingeschoben.
Die Ohren und den Schwanz habe ich in Alufolie eingepackt und das ganze Ferkel zusätzlich abgedeckt.
Nach ca. drei Stunden habe ich die Folie abgenommen und nochmals geölt.
Nach 6 Stunden nahm ich das Ferkel raus, deckte esmit Folie ab und packte eine dicke Decke drauf. Der Ofen wurde auf 350 Grad hochgeheitzt, die Glut zur Seite geschoben und dann das Ferkel nochmals eine viertel Stunde gekrustet.
Dazu gab es Semmelknödel und die Soße.
Außerdem frisches Brot, Kartoffelsalat und gemischte Salate.
FAZIT: es sieht schwerer aus, als es tatsächlich ist. Ich kann nur jedem raten sich auch daran zu wagen. Das ganze kam bei den Gästen sehr gut an. Gab es doch zu Essen noch das AHA-Erlebnis.
Schon als ich noch an Bau des Ofens war habe ich davon geträumt ein Spanferkel zu machen.
So wie man es auf den Märkten in der Toskana essen kann: gefüllt und mit Kräutern gewürzt.
Lange habe ich nach jemandem gesucht der so was vorbereitet und liefert. Am Ende habe ich Bilder und Rezepte aus dem Internet ausgedruckt und bin damit in den Supermarkt.
Eigentlich hatte ich wenig Hoffnung. Mein Glück war, dort einen unterforderten Metzgermeister zu treffen der das als Herausforderung ansah.
Er bestellte das Ferkel bei einer spezialisierten Großmetzgerei, nahm fast alle Knochen heraus und richtete mir zusätzlich noch Füßchen zum Ziehen der Soße. Außerdem besorgte er 4 Rollbraten zum Füllen.
Das Ferkel hatte ohne Knochen ca. 14,5 Kilo. Die 4 Rollbraten zusammen nochmal 5 kg. Gewürzt habe ich das Ferkel innen mit Schwarzen Pfeffer, Rosmarin, Thymian, etwas Salbei und Knoblauch. In der Mühle zerkleinert und mit Olivenöl angerührt. Beim Salz habe ich mich verschätzt, das war zu wenig.
Zuerst habe ich die Schwarte der Länge nach eingeschnitten. Dann die Innenseite gewürzt, mit den geöffneten Rollbraten belegt und nochmals gewürzt. Dann wurde das Fekel grob gebunden und im nächsten Schritt mit sauberen Schlaufen geschnürt.
Jetzt wurde es Zeit für die letzte Ölung. Dazu gab mir der Metzger ein PH-neutrales Öl mit das sonst zum Einlegen der Grillsteaks verwendet wird.
Im Ofen habe ich am Vortag Flammenkuchen und am Morgen Brot gebacken. Nochmal wurde auf 320 Grad aufgeheizt und bei 300 Grad eingeschoben.
Die Ohren und den Schwanz habe ich in Alufolie eingepackt und das ganze Ferkel zusätzlich abgedeckt.
Nach ca. drei Stunden habe ich die Folie abgenommen und nochmals geölt.
Nach 6 Stunden nahm ich das Ferkel raus, deckte esmit Folie ab und packte eine dicke Decke drauf. Der Ofen wurde auf 350 Grad hochgeheitzt, die Glut zur Seite geschoben und dann das Ferkel nochmals eine viertel Stunde gekrustet.
Dazu gab es Semmelknödel und die Soße.
Außerdem frisches Brot, Kartoffelsalat und gemischte Salate.
FAZIT: es sieht schwerer aus, als es tatsächlich ist. Ich kann nur jedem raten sich auch daran zu wagen. Das ganze kam bei den Gästen sehr gut an. Gab es doch zu Essen noch das AHA-Erlebnis.
