Wikinger Blut
Verfasst: Fr 2. Sep 2011, 16:18
Hallo Steinbackofenfreunde,
heute möchte ich euch mein Wikingerblut vorstellen.
Wikingerblut ist ein Kirschwein mit Honig. Wenn man so will ein Kirschmet.
Am häufigsten trifft man ihn auf mittelalterlichen Märkten oder bei Ritterspielen an.
Zuerst das Rezept, dann die Bilder
Wikinger-BlutFür einen 20 Liter Ansatz
8 kg Sauerkirschen
4 kg Honig
Wasser
1 Fläschchen Hefe Typ Portwein
20 ml Antigel
8g Hefenährsalz
eventuell Zitronensäure
nach der Gärung
Schwefeltabletten
Vitamin C
Als erstes besorgt man sich die „Chemikalien“. Dann die Sauerkirschen und den Honig.
Bei den Sauerkirschen kann man sehr gut auf gefrorene Ware zurückgreifen.
Vorteil: die Sauerkirschen sind sehr günstig, Abfall frei und durch den Gefriervorgang
verflüssigen sie sich besonders gut.
Als erstes werden die Sauerkirschen mit der Hand in einem Bottich zerdrückt.
Dann wird der Honig in lauwarmen Wasser aufgelöst, Hefenährsalz, Hefe und Antigel zugeben,
alles vermischt und zu den Sauerkirschen geben.
Dann mit Wasser auf 20 Liter auffüllen und an einen warmen Ort stellen.
Der Ansatz sollte nach 2 Tagen anfangen zu Gären.
Diesen Vorgang nennt man Maischegärung. Das heißt, die Früchte werden nicht als erstes
ausgepresst sondern erst vergoren und dann abgepresst.
Dadurch lösen sich die Farbstoffe in der Fruchtschale besser und die Saftausbeute ist höher.
Für meinen Weinansatz habe ich einen Hobbock verwendet wie er auch von Hobby-Bierbrauern
gebraucht wird. Er hat eine Literanzeige und einen Ablaufhahn.
Leider setzen sich die Kirschen als kompakte Schicht an der Oberfläche ab und werden jetzt einmal untergedrückt, um wenigstens eine Umschichtung zu erreichen. nach 10 Tagen werden die Kirschen mit Hilfe eines Küchenhandtuches abgepresst.
Das Wikinger Blut gärt jetzt einige Wochen.Wenn die Gärung nachlässt gibt man vorsichtig Honig hinzu, um einen möglichst hohen Alkoholgehalt zu erreichen. Seit dem Ansatz des Weines ist etwa ein Jahr vergangen. Das Wikinger Blut hatte Zeit zum Reifen.
Die gestrige Weinprobe hat Mausi und mich positiv überrascht.
Das Wikinger Blut ist feinherb und hat keine Ähnlichkeit mit den sonst pappsüßen Obstweinen.
Vielmehr erinnert er an halbtrockenen Spätburgunder.
Die Mühe und die lange Wartezeit haben sich auf jeden Fall gelohnt.
Wird wiederholt
heute möchte ich euch mein Wikingerblut vorstellen.
Wikingerblut ist ein Kirschwein mit Honig. Wenn man so will ein Kirschmet.
Am häufigsten trifft man ihn auf mittelalterlichen Märkten oder bei Ritterspielen an.
Zuerst das Rezept, dann die Bilder
Wikinger-BlutFür einen 20 Liter Ansatz
8 kg Sauerkirschen
4 kg Honig
Wasser
1 Fläschchen Hefe Typ Portwein
20 ml Antigel
8g Hefenährsalz
eventuell Zitronensäure
nach der Gärung
Schwefeltabletten
Vitamin C
Als erstes besorgt man sich die „Chemikalien“. Dann die Sauerkirschen und den Honig.
Bei den Sauerkirschen kann man sehr gut auf gefrorene Ware zurückgreifen.
Vorteil: die Sauerkirschen sind sehr günstig, Abfall frei und durch den Gefriervorgang
verflüssigen sie sich besonders gut.
Als erstes werden die Sauerkirschen mit der Hand in einem Bottich zerdrückt.
Dann wird der Honig in lauwarmen Wasser aufgelöst, Hefenährsalz, Hefe und Antigel zugeben,
alles vermischt und zu den Sauerkirschen geben.
Dann mit Wasser auf 20 Liter auffüllen und an einen warmen Ort stellen.
Der Ansatz sollte nach 2 Tagen anfangen zu Gären.
Diesen Vorgang nennt man Maischegärung. Das heißt, die Früchte werden nicht als erstes
ausgepresst sondern erst vergoren und dann abgepresst.
Dadurch lösen sich die Farbstoffe in der Fruchtschale besser und die Saftausbeute ist höher.
Für meinen Weinansatz habe ich einen Hobbock verwendet wie er auch von Hobby-Bierbrauern
gebraucht wird. Er hat eine Literanzeige und einen Ablaufhahn.
Leider setzen sich die Kirschen als kompakte Schicht an der Oberfläche ab und werden jetzt einmal untergedrückt, um wenigstens eine Umschichtung zu erreichen. nach 10 Tagen werden die Kirschen mit Hilfe eines Küchenhandtuches abgepresst.
Das Wikinger Blut gärt jetzt einige Wochen.Wenn die Gärung nachlässt gibt man vorsichtig Honig hinzu, um einen möglichst hohen Alkoholgehalt zu erreichen. Seit dem Ansatz des Weines ist etwa ein Jahr vergangen. Das Wikinger Blut hatte Zeit zum Reifen.
Die gestrige Weinprobe hat Mausi und mich positiv überrascht.
Das Wikinger Blut ist feinherb und hat keine Ähnlichkeit mit den sonst pappsüßen Obstweinen.
Vielmehr erinnert er an halbtrockenen Spätburgunder.
Die Mühe und die lange Wartezeit haben sich auf jeden Fall gelohnt.
Wird wiederholt