Nun wollen wir uns an den Ofen machen......
Ein Blick in den noch kalten Backmuffel. So nennt man das
" Innenleben " eines Brotbackofens.
Das der Feuer.-/Backraum bei diesem Backofen aus speziellen Steinen ( Schamotte ) besteht muß ich euch ja nicht erklären, da ihr ja alle selbst Spezialisten auf diesem Sektor seid. In diesem Fall sind die Wände etwa 7 cm stark und haben ein hohes Hitzespeichervermögen. Um diese Steine herum ist Steinwolle gepackt danach kommt eine dicke Schicht Kalksandsteine und dann kommt ganz außen erst das Verblendmauerwerk.
Eine weitere Aufbaubeschreibung des Backofens kann ich mir ersparen da an anderer Stelle im Forum hinreichend erklärungen zu finden sind.
Dieser Backofen ist jetzt 10 Jahre in Betrieb!
Jetzt wird dieser Raum mit trockenem Holz ausgefüllt.
Einige wichtige Worte zum Holz.
Niemals Eiche nehmen denn in der Eiche haben wir Blausäure und die könnte später in unser Backwerk gelangen.
So war die Meinung bisher.
In vielen Berichten wird immer wieder darauf hingewiesen, ob es wirklich stimmt kann ich nicht sagen , bin kein Holzsachverständiger.
Da ich persönlich ausreichend über andere Holzarten verfüge kann ich auf Eiche verzichten.
Buche ist zwar ein gutes Holz .......gibt aber sehr starke Hitze ab und dass möchte ich z.B. nicht. Die Steine sollen sich langsam, kontinuirlich aufheizen....da laß ich mir persönlich sehr viel Zeit.
Heize ich sehr schnell auf kann die Hitze den ganzen Stein nicht ganz durchdringen und ich bekomme während des Backens einen sehr schnellen Wärmeabfall.
Bevorzugt nehme ich persönlich sehr gerne Birke, Fichte/Tanne und Ahorn.
Fichte/Tanne hole ich mir aus einer Tischlerei und die Birke ist bei mir sehr lange gelagert
( unter Dach)
Wenn man was ganz besonderes machen möchte dann nimmt man zum aufheizen Brenntorf. Das Brot bekommt davon einen wunderbaren Geschmack.
So sieht es dann im Backmuffel aus:
Die im Backmuffel gezeigte Menge reicht nicht aus um die richtige Temperatur zu bekommen.....mindesten die gleich Menge ist noch erforderlich