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Re: Rietberger Landbrot
Verfasst: Fr 16. Nov 2012, 06:26
von Diavolo
Hallo,
ich habe vor, mich am Wochenende an dieses Rietberger Landbrot zu wagen.
Die Sauerteig - Produktion läuft auch schon auf vollen Touren...
Ein bis zwei Fragen stellen sich mir noch:
Bisher habe ich immer das "Bernd's Holzschopfbrot" gebacken und dessen
spezielle Falttechnik angewendet, so dass dieses dann an der Oberfläche immer
schön rustikal aufgebrochen ist.
Dem Landbrot möchte ich gerne auch diese hier gezeigte längliche Form geben.
- Brauche ich dazu unbedingt Gärkörbchen (hab ich nämlich nicht)
- Muss das Brot eingeschnitten werden (und wenn ja, wann und wie)
- oder reicht es, wie beim Holzschopf den Teigschluss im Ofen oben zu haben
Schon mal vielen Dank vorab für Eure Hilfe!
der Diavolo
Re: Rietberger Landbrot
Verfasst: Fr 16. Nov 2012, 10:15
von hobbywurster
Diavolo hat geschrieben:Hallo,
ich habe vor, mich am Wochenende an dieses Rietberger Landbrot zu wagen.
Die Sauerteig - Produktion läuft auch schon auf vollen Touren...
Ein bis zwei Fragen stellen sich mir noch:
Bisher habe ich immer das "Bernd's Holzschopfbrot" gebacken und dessen
spezielle Falttechnik angewendet, so dass dieses dann an der Oberfläche immer
schön rustikal aufgebrochen ist.
Dem Landbrot möchte ich gerne auch diese hier gezeigte längliche Form geben.
- Brauche ich dazu unbedingt Gärkörbchen (hab ich nämlich nicht)
- Muss das Brot eingeschnitten werden (und wenn ja, wann und wie)
- oder reicht es, wie beim Holzschopf den Teigschluss im Ofen oben zu haben
Schon mal vielen Dank vorab für Eure Hilfe!
der Diavolo
Moin,
da wird dir
Steini was zu sagen können.....
Der hat das Ursprungsrezept eh schon "modifiziert",
.... weil da einiges, schon "fertiges" drinnen war.....
Ich bin ja nicht so der Brotbäcker, ich bin ja mehr für den Belag zuständig.....
..... und da sind halt auch "Sachen" dabei, wo man(n) das Brot bei weglassen kann...... :erledigt:
.
Re: Rietberger Landbrot
Verfasst: Fr 16. Nov 2012, 17:42
von Steini
Hallo Diavolo,
du benötigst nicht unbedingt Gärkörbchen für die Stückgare der Teiglinge.
Wenn du ein rundes Brot herstellen möchtest, kannst du den Teig in einer mit einem eingemehlten (Roggenmehl) Küchentuch ausgeschlagenen Schüssel zur Gare stellen.
Bei länglichen Broten besteht die Möglichkeit die Teiglinge auf einem Küchentuch zwischen zwei aufgestellten Falten aufgehen zu lassen.
Besonders nützlich sind die CleanBake®-Tücher. Diese Tücher besitzen eine Antihaftbeschichtung und brauchen nicht eingemehlt zu werden.
Gutes Gelingen!
LG, Steini
Re: Rietberger Landbrot
Verfasst: Sa 17. Nov 2012, 11:15
von Diavolo
@Steini:

für die Tipps!
Kann mir noch jemand einen Tip zum Thema "Einschneiden" (s.o.) geben?
Und noch eine Frage:
Ich habe den Sauerteig nach dem Rezept
http://www.steinbackofenfreunde.de/page/sauerteig.html
hier hergestellt. Sollte ich vielleicht beim ersten Mal etwas mehr Hefe verwenden,
da der Sauerteig noch recht "jung" und sicher noch nicht hundertprozentig "triebfreudig" ist?

t sich
der Diavolo
Re: Rietberger Landbrot
Verfasst: Sa 17. Nov 2012, 11:27
von hobbywurster
Diavolo hat geschrieben:@Steini:

für die Tipps!
Kann mir noch jemand einen Tip zum Thema "Einschneiden" (s.o.) geben?
Und noch eine Frage:
Ich habe den Sauerteig nach dem Rezept
http://www.steinbackofenfreunde.de/page/sauerteig.html
hier hergestellt. Sollte ich vielleicht beim ersten Mal etwas mehr Hefe verwenden,
da der Sauerteig noch recht "jung" und sicher noch nicht hundertprozentig "triebfreudig" ist?

t sich
der Diavolo
Guggst du hier.....
viewtopic.php?f=31&t=69&p=7764&hilit=B% ... inge#p7764
.
Re: Rietberger Landbrot
Verfasst: Sa 17. Nov 2012, 12:36
von Steini
Hallo Diavolo,
probier mal folgendes Rezept aus (Quelle: Hobbythek-Buch Nr. 2 - 1978):
- 700 g Sauerteig
- 350 g Roggenmehl, Type 1150
- 300 g Weizenmehl, Type 405 oder 550
- 300 g Wasser (40° C)
- 20 g Salz
- 25 g Frischhefe
- 1 g Brotgewürz
- evtl. 1 TL flüssiges Backmalz
Knetzeit: 3 bis 5 Minuten
Teigruhe: 30 Minuten bei Zimmertemperatur
Stückgare: >= 1 Stunde bei 30° C
Wirk den Schluss mit reichlich Mehl nach unten. Nach der Stückgare einfach umgedreht einschießen.
Das ergibt eine schöne rustikale Kruste. Wichtig, Schwaden nicht vergessen!
LG, Steini
Re: Rietberger Landbrot
Verfasst: Mo 19. Nov 2012, 20:03
von Diavolo
Es ist vollbracht.
Nochmal danke an alle hier für die zahlreichen Tipps.
Hier das Ergebnis (nach Steinis abgewandeltem Originalrezept...):

- 20121119_RietbergerLandbrot.JPG (268.42 KiB) 4182 mal betrachtet
Ein klitzekleinwenig luftiger hätte ich es mir noch gewünscht,
aber das liegt wohl daran, dass der Sauerteig noch jungfräulich war...
Vom Geschmack her aber: SUUUPER!!
