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Re: Der wursti meldet sich vorsichtig mal halbwegs zurück .

Verfasst: Fr 10. Okt 2014, 07:01
von wursti
Tja was nun ?
Eigentlich war mir die Sache mit den Gläsern , mit abwischen und so ja suspekt .
Aber die beiden links unten gehen ja fast konform .

http://www.chefkoch.de/rezepte/70221117 ... achen.html
und
http://www.hausfrauenseite.de/rezepte/k ... kraut.html

deswegen werde ich wohl nach dem zweiten arbeiten .

Re: Der wursti meldet sich vorsichtig mal halbwegs zurück .

Verfasst: Fr 10. Okt 2014, 11:21
von Novum64
Wenn alles klappt bekomme ich nächste Woche nochmal einen Kopf Spitzkraut.
Dann beteilige ich mich am Sauerkrautprojekt.

Die Messer vom Krauthobel habe ich schon mal gerichtet. Und Gläser habe ich auch genügend.

Ergänzung: Allerdings werde ich mich an die 2% Salz halten. 1% erscheint mir unter dem Gesichtspunkt, dass das Salz auch konservierende Wirkung haben soll etwas knapp. (Die 2%-Marke hat sich ja auch bei Brot und Wurst bewährt)

Re: Der wursti meldet sich vorsichtig mal halbwegs zurück .

Verfasst: Fr 10. Okt 2014, 18:39
von Siggi
Klasse Dieter, ich mache auch mit, ich mache nach dem 2. Rezeptvorschlag.
Das hört sich ja ganz einfach an, ich bin echt begeistert und freue mich schon auf einen Sauerkrauteintopf mit selbstgemachtem Speck und Sauerkraut.

Re: Der wursti meldet sich vorsichtig mal halbwegs zurück .

Verfasst: Sa 11. Okt 2014, 16:19
von Ralph
Hallo,

wir machen es so:
Das Kraut wird mit der Küchenmaschine zerkleinert.
Dann kommt es in eine Schüssel und 11g Salz pro kg dazu.
An diesen Wert haben wir und nach mehrmaliger Herstellung herangetastet.
Jetzt alles gut mischen.
Dann begint der anstrengenste Teil der Herstellung.
Mit einem stabilen, kräftigem Rundholz das Kraut so lange kräftig
zerstoßen, bis die Fasern zerstört sind und es tritt eine ganze Menge
Saft aus.
Dann kommt es bei uns in Gläser, und muss bei Raumtemperatur ein paar Tage ruhen.
Unterlage nicht vergessen, weil sich teilweise Flüssigkeit rausdrückt.
Wenn die Gärung im Gange ist, kommen die Gläser nach ein paar Tagen in den Keller.

Gruß
Ralph

Re: Der wursti meldet sich vorsichtig mal halbwegs zurück .

Verfasst: Sa 11. Okt 2014, 23:56
von Klaus
Wenn man besonders leckeres Sauerkraut machen will gibt man während des Stampfens immer mal einen kleinen Schuss Riesling zum rohen Kraut und legt zwischen den einzelnen Lagen einige Himbeerblätter. Die guten Blättchen fördern die Milchsäuregärung . Wenn man noch schöne Weinblätter bekommen kann sollte man auch einige wenige zwischen den einzelnen Lagen legen.
Nicht vergessen.....das angehende Sauerkraut beschweren.
Immer so lange stampfen bis sich etwas Flüssigkeit bildet.
Viel Spaß bei der Arbeit!

Re: Der wursti meldet sich vorsichtig mal halbwegs zurück .

Verfasst: So 12. Okt 2014, 06:55
von Hochrheinbahner
Hallo,
es wird ja auch gerne Weinsauerkraut genannt, besonders in unserer Gegend. Ich habe es bei meinem Großvater gerne im Keller von der Stande( so hieß es bei uns und wir sind Allemannen oder auch Markräfler ) gegessen . Wenn er als in den Keller geschlichen ist , bewaffnet mit einem Teller und einer Gabel standen wir in den Startlöchern.

Viele Grüße vom Hochrheinbahner

Re: Der wursti meldet sich vorsichtig mal halbwegs zurück .

Verfasst: So 12. Okt 2014, 19:25
von wursti
Hui , da ist ja rege Teilnahme am Thema Sauerkraut .

Da ich meins heute gemacht habe , werde ich gleich dazu ein Thema eröffnen .