Mischbrot 2erlei Sauerteig 2. Versuch!
alle Fotos sind hier zu sehen (Versuch 1und Versuch 2)

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ROGGEN-Sauerteig
250 g Roggenmehl 1150
30 g Roggenvollkorn
280 g Wasser warm
28 g hochaktives Anstellgut (vorher über 5 Stunden angesetzt)
WEIZEN-Sauerteig
135 g Weizenmehl 1050
135 g Wasser warm
45 g Weizen-Anstellgut wie vor
1,5 g Frischhefe
Prozesse
Nach dem Vorschlag von @Blechofen: Die Vorteige (Sauerteige) wurden zunächst in der Gärbox bei 33° über 5 Stunden aktiviert. Der Roggensauerteig hatte sich mehr als verdoppelt kroch selbst unterm Schraubdeckel durch. Der Weizensauerteig hatte sich nur leicht verändert, war aber sehr schön aktiv. Aber ziemlich "zäh-flüssig".
Foto Roggensauerteig vorher - nachher

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Mit diesen Sauerteigen ASG wurden die Sauerteige zum Backen / Vorteige angesetzt und zur Gärruhe gestellt
Nach anfänglichen 33° wird die Gärbox 5 Stunden später auf 22° reduziert.
Das kam dabei raus: Foto 1 der Roggensauerteig

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Foto2 der Weizensauerteig[/b]

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10:30 h am Morgen - es ging nicht anders: (eine Stunde früher als geplant) die beiden Vorteige 588 g Roggensauerteig + 315 g Weizensauerteig werden mit 300 g Roggenmehl 1150 (später beim Rühren nochmlas 2 Löffel Mehl = 55g zugegeben) und 75g Wasser, 15 g Salz (1o g Hefe habe ich zugegeben weil der Teig kaum gegangen war) vermischt und 5-7 Min am Schluss schnell, geknetet. Der Teig hatte sich dabei
nicht vom Schüsselrand gelöst.
20-30 Minuten zur Teigruhe bei 28° Dabei ist der Teig auch nicht weiter aufgegangen.
Rundwirken ohne großartiges Kneten, Schluß nach unten ins Gärkörbchen (zur Sicherheit mit Cleanbake)
50-60 Min. bei ca 33° zur Gare. Brot war danach kaum hochgegangen.

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Mit Pinsel nass gestrichener Teigling In auf 250° vorgeheizten Backofen schießen. Habs ohne weitere Schwade gemacht. Nur abgestrichen
Nach 15 Min von 250 auf 18°reduziert
180° für weitere 40 Min. ausbacken
Das heiße Brot aufs Kühlgitter und gleich nass abgestrichen.
Mönverkritik
Bis auf das 1 Std. frühere Backen möchte ich mir nichts vorwerfen. Es könnte jedoch sein, daß die Sauerteiggare noch nicht genügend fortgeschritten war.
Aber dennoch bin ich mit dem Ergebnis nicht wirklich zufrieden.
Mein Teig war wieder einmal extrem zäh und hat sich nicht von der Behälterwand geknetet.
Obwohl ich nochmals Mehl nachgeschoben habe.
Meine Gärstücke sind in der Gare nicht wirklich aufgegangen. Obwohl ein Teil Hefe vorhanden war.
Gut war:
Die Kruste schmeckt wirklich aromatisch. Das Brot macht wirklich satt und ist auch gut. Es ist feucht aber nicht zu feucht. Schöner Geruch und guter Geschmack. Die Porung für ein Roggenbrot eigentlich schon ganz gut.

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Was ich mir wünschte
Replizierbarkeit ist gegeben - wenn man mit den Fehlern leben möchte. Aber ich möchte gerne, daß das Brot etwas mehr geht und an Volumen gewinnt und dadurch vielleicht auch ein klein wenig (klein wenig) mehr Porung hat.
Was kommt als Nächstes:
Das gleiche Brot, aber mit normalem Weizenteig und Hefezugabe falls die Triebstärke wieder zu wünschen übrig lässt. Und dann schauen wir weiter.
Mit Nadeln anstechen beim Einschießen
Was ich mir nicht erklären kann:
Die Schildkröte. Ich kann mich erinnern, daß man früher die Kornbrote angestochen hat. Ich vermute mit einer langen Nadel so ca. 5 x von oben. Das werde ich probieren.

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