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Re: Steinbackofen im Bergischen Land
Verfasst: Mi 31. Aug 2016, 08:34
von BOT
Bienenrolli hat geschrieben:
Weiter so, sieht gut aus.
Aber die Zwischendecke
Ja ne ?
Kommt mir auch ein bisschen Spanisch vor, könnte auch eine Bunkerdecke sein

Re: Steinbackofen im Bergischen Land
Verfasst: Sa 10. Sep 2016, 22:04
von Galletto
Hallo
nach langer Zeit komme ich nun endlich nochmal dazu meinen Baufortschritt zu dokumentieren. Vor knapp zwei Wochen war es endlich soweit! Die Steine wurden geliefert und es konnte richtig losgehen. Wie üblich mussten die Baumaterialien wieder von Hand in den Garten gebracht werden. Aber letztendlich stand der Ofen nach 1,5 Tagen. Nun habe ich dem Ofen 12 Tage Zeit gegeben bei bestem Wetter zu trocknen. Mir juckt es in den Fingern, so dass ich morgen mal ein klitzekleines Feuerchen machen werde.

Re: Steinbackofen im Bergischen Land
Verfasst: So 11. Sep 2016, 09:52
von Gerd_Ostsee
Moin
sieht ordentlich aus Dein Ofen
Mach schön langsam beim anfeuern
Beste Grüße Gerd
Re: Steinbackofen im Bergischen Land
Verfasst: So 11. Sep 2016, 11:40
von JohnDooe
Seh ich das richtig? Hast Du da einen Stahlbeton Ringanker rumgegossen?
Oder wie schafft es die Tragkonstruktion die Schubkraft eines dermaßen flachen
Gewölbes abzufangen?
Hast Du da keine Bedenken, daß der Betonringanker bei den Temperaturen....
Re: Steinbackofen im Bergischen Land
Verfasst: So 11. Sep 2016, 20:08
von Galletto
JohnDooe hat geschrieben:Seh ich das richtig? Hast Du da einen Stahlbeton Ringanker rumgegossen?
Oder wie schafft es die Tragkonstruktion die Schubkraft eines dermaßen flachen
Gewölbes abzufangen?
Hast Du da keine Bedenken, daß der Betonringanker bei den Temperaturen....
Das sieht nur so aus. Das sind Schamott Widerlagersteine. Ich habe das Ganze trocken einmal aufgebaut, da ich auch skeptisch war. Aber so groß ist die Kraft dann wirklich nicht. Aber die Form des Ofens / des Gewölbes ist auch sehr typisch. Der Typ nennt sich auch Flachgewölbe. Meine Erfahrungen damit werde ich mit euch teilen.
Re: Steinbackofen im Bergischen Land
Verfasst: So 11. Sep 2016, 20:24
von Galletto
So Heute war es endlich soweit. Das erste kleine Feuer wurde entfacht. Ich habe den Ofen über ca. 5 Stunden bei einer Temperatur von ca. 100°C gehalten. Leider tat sich nach recht kurzer Zeit ein Riss am Eingang auf.

Am Ende des Tages habe ich die Temperatur kurz auf ca. 150°C erhöht. Das Ende vom Lied.
1 Riss der nach der im Forum beschriebenen Metallkeilmethode geflickt werden muss. (Ist dem Bild zu sehen. Nachher war er ca. 2mm breit)
3 Haarrisse, wo ich der Meinung bin, dass dies nur die obere Schicht Schamottemörtel auf dem Gewölbe ist. (Nach dem abkühlen nicht mehr sichtbar. Hier werde ich nur leicht auskratzen und den Rest des Mörtel drauf schmieren
Was meint ihr? Wie soll ich nach der Reparatur weiter einheizen? Bzw. wie lange soll ich warten? Würdet ihr an den Haarrissen auch etwas machen? Und wann kann die Schaumglasisolierung drauf?
P.S. Abend gab es dann Pasta al Forno... Leider aus dem Topf!

Re: Steinbackofen im Bergischen Land
Verfasst: So 11. Sep 2016, 21:10
von ovi
Wegen der Größe der bis jetzt aufgetretenen Risse hätte ich keine Bedenken. Ich würde aber irgendetwas vorsehen, um das Gewölbe seitlich abzufangen. Das flache Gewölbe drückt sehr stark nach außen. Eventuell ein Stahlband in der Art, wie vorher das blaue Band angebracht war?
Wünsche viel Spaß mit dem Ofen,
Grüße,
ovi
Re: Steinbackofen im Bergischen Land
Verfasst: So 11. Sep 2016, 21:23
von Novum64
ovi hat geschrieben: Ich würde aber irgendetwas vorsehen, um das Gewölbe seitlich abzufangen. Das flache Gewölbe drückt sehr stark nach außen. Eventuell ein Stahlband in der Art, wie vorher das blaue Band angebracht war?
Ich könnte mir da auch den Einsatz von druckstabilem Schaumglas als Isolierung UND Abstützung an den Außenwänden vorstellen.
Re: Steinbackofen im Bergischen Land
Verfasst: So 11. Sep 2016, 21:39
von Galletto
Novum64 hat geschrieben:ovi hat geschrieben: Ich würde aber irgendetwas vorsehen, um das Gewölbe seitlich abzufangen. Das flache Gewölbe drückt sehr stark nach außen. Eventuell ein Stahlband in der Art, wie vorher das blaue Band angebracht war?
Ich könnte mir da auch den Einsatz von druckstabilem Schaumglas als Isolierung UND Abstützung an den Außenwänden vorstellen.
So werde ich es machen. Außen kommt ja noch eine 11,5cm KS Wand hin. Dazwischen kommen dann die 6cm dicken Schaumglasplatten (T4+), die ich eh vorgesehen hatte. Und den Spalt von 2cm kann ich ja mit Perliten auffüllen. Das sollte dann reichen.
Re: Steinbackofen im Bergischen Land
Verfasst: Mo 12. Sep 2016, 08:20
von Bienenrolli
Sehr schöner Ofen!!
Brot backen unsw. kannst du auch mit einem Riss im Gewölbe.
Bei meinem Ofen sind auch Risse entstanden.
