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Re: Leonas Pizzaofenprojekt
Verfasst: Di 30. Jul 2013, 00:05
von kliff
Hallo Benny,
FAKT ist ein Waschmittel und hat im Baugewerbe keine Verwendung.(jedenfals nicht bei mir

)
Wenn du Zeit hast und fertig bist mit Lachen solltest du dich mit dem Material beschäftigen aus was Porenbetonstein und Kalksandstein hergestellt werden. Deine Aussagen zu Porenbetonstein und Kalksandstein sind einfach nur mangelhaft und verwirren User ,die wie Du ,keine Ahnung haben.
LG Volker der den Unterschied zur Dichte kennt

Re: Leonas Pizzaofenprojekt
Verfasst: Di 30. Jul 2013, 00:06
von kliff
LK1992 hat geschrieben:Hallo Kliff.
Porenbeton und Kalksandstein ist das gleich Material?
Meine statischen Berechnungen sind kein, sondern wie Du richtig
festgestellt hast, nur Vermutungen.
Fakt ist, dass eine dünne Porenbetonwand keine tragende
Funktion haben kann.
Liebe Grüße
Benny
Re: Leonas Pizzaofenprojekt
Verfasst: Di 30. Jul 2013, 08:29
von coolekuh
Guten Morgen zusammen,
verstehe nicht warum ihr euch hier so angeht?
Aber das ist ja eure Sache, fest steht Porenbeton und Kalksandstein sind verwandte Baustoffe, aber lange nicht das gleiche.
Die wesentlichen Unterschiede liegen in der Wärmedämmung und im Schallschutz, für unsere Bauvorhaben im unteren Bereich uninteressant.
Für Leona wichtig ist der Grundwert derzulässigen Mauerwerksdruckspannung, dieser ist bei Kalksandstein ca. 4 1/2 mal so hoch, deshalb kann man mit Kalksandstein auch 11,5 Wände tragend bauen.
Den Porenbeton musst Du da gebe ich allen Porenbetongegnern recht, unbedingt gegen jede Form von Wasser schützen.
Es gibt dafür aber verschiedene Putzsysteme, nicht billig aber möglich.
Hast Du eine Sperre unter den Steinen? Ansonsten macht das aufsteigende Wasser Dir die Wand schon kaputt, ist leider so.
Lg Der Jensemann
Re: Leonas Pizzaofenprojekt
Verfasst: Di 30. Jul 2013, 08:42
von Gartensummse
tztztz.....Männer wieder, kloppt euch doch!
Hallo Leona, willkommen bei den

en!
So langsam fühle ich mich wohl hier, die Frauen übernehmen bald.
Ne mal ernsthaft Leona.
Ich habe mir zum Leitfaden gemacht, ist mein erster Gedanke 10cm, nem ich 11cm oder lieber 12cm um sicher zu gehen.
Lieber immer etwas solider, als später feststellen zu müssen das es nicht klappt.
Was Porenbeton angeht, er ist gut, günstig, leicht zu be- und verarbeiten aber leider auch sehr anfällig, gerade im Außenbereich!
Man nennt ihn ja auch Gasbeton und das dumme an den eingeschlossenen Luftbläschen ist, das sie eine gewaltige Kapillarwirkung haben, das heißt sie ziehen unmengen an Wasser.
Gerade im Winter ist das Dumme, das aufgesogenes Wasser gefriert und sich ausdehnt und den Kunststein zerbröselt.
Porenbeton sollte man nur im Aussenbereich verwenden wenn man ihn bautechnisch vor Nässe schützen kann, z.B. mit einem weit ausladenden Dach und reichlich Abstand vor Spritzwasser.
Bei Porenbeton hilft auch kein Verputzen, wenn die Wand dem Wetter ausgesetzt wird.
Mein Nachbar hat sein Haus aus Ytong gebaut und kaum Dachüberstand und hat ständig Putzabplatzungen.
Er denkt darüber nach sein Dach zu vergrößern.
Ich habe ihn zum Beispiel zusätzlich als Isolierung verwendet indem ich ihn als zweite Wand hinter meiner Außenwand aus Backstein und als Bodenisolierung unter dem Schamotte verwendet habe.
Bei deinem Bauvorhaben würde ich die Sockelplatte um etwa 120mm vergrößern und eine neue, frostsichere Außenhaut über den Porenbeton stülpen. Das gibt dir die nötige Traglast und schützt den Porenbeton.
Kalksandstein gibt übrigens auch seinen Geist bei Wasser und Frost auf!
lG Clarissa
Re: Leonas Pizzaofenprojekt
Verfasst: Di 30. Jul 2013, 09:10
von ar1
Hallo Leona,
wenn du dann die Lösung mit den Kalksandsteinen (KSS) favorisierst,
sollte auch die Last auf den Pfeilern lasten.
Dafür reichen normale Baustahlmatten nicht aus.
Hierfür müsstest du schon T-Eisen in die Platte bringen, die auf den Pfeilern stützen...
Wenn ich gerade schreibe und darüber nachdenke:
Da du dir soviel Mühe schon mit dem vorderen Teil gemacht hast:
Lass den vorderen Teil stehen und bau den Rest aus dickeren mind. 17,5cm Kalksandstein auf
und leg ein starkes T-Eisen über den Bogen (von KSS auf KSS).
Somit solltest du die Last vom Porsenbeton genommen haben.
Dürfte günstiger sein als viel Eisen zu nehmen um den Porenbeton zu erhalten.
Durch einen größeren Überstand hast du den Vorteil, dass Regenwasser vielleicht nicht direkt an den Sockel spritzt.
Zur Wasseraufnahme:
Ich habe auf meinem KSS Sockel speziellen Sockelputz aufgetragen.
Kostet 3x soviel wie normaler Putzmörtel. Hört sich im ersten Moment furchtbar an, aber es sind nur 7,50€ pro Sack und ich hab bei mir nur 2,5 verbraucht.
Da perlte das Wasser schon beim Befeuchten ab.
Es gibt noch Zuschlagsstoffe zur Verbesserung von weiteren Eigenschaften, aber daran scheiden sich die Geister.
Re: Leonas Pizzaofenprojekt
Verfasst: Di 30. Jul 2013, 09:22
von LK1992
verstehe nicht warum ihr euch hier so angeht?
Ich bin niemanden angegangen.
Kliff ist der Ansicht, dass er Ahnung hat und unterstellt mir, keine zu haben.
Die Aussage, dass Porenbeton und Kalksandstein das gleiche sind, kann
ich nur belächeln.
Naja, es gibt überall jemanden, der meint, der Schlauste zu sein....
Was will uns diese Aussage sagen?:
FAKT ist ein Waschmittel
Liebe Grüße
Benny
Re: Leonas Pizzaofenprojekt
Verfasst: Di 30. Jul 2013, 11:15
von ar1
Also soweit "ich weiß" gab es mal KSS die Feuchtigkeit genauso gut aufgenommen haben wie Porenbeton (der ja eigentlich kein Beton ist).
Da hatte die Firma aber Zuschlagsstoffe ausgetauscht die dafür nicht zugelassen waren.
Das muss vor knapp zehn Jahren gewesen sein, dass davor gewarnt wurde.
Ansonsten nimmt KSS die Feuchtigkeit schwerer auf. Allerdings braucht er, wenn er feucht geworden ist, mehr Zeit zum Abtrocknen.
Kleine Änderung:
Steht sogar bei Wikipedia, okay der Fall war vor 5 Jahren aufgeflogen (die Zeit vergeht doch nicht wie im Flug. hahaha)
Vor- und Nachteile
Vorteile:
hohe Drucktragfähigkeit für problemloses Verankern schwerer Lasten
gute Ökobilanz (geringer Energieeinsatz, geringer Ressourcenverbrauch)
gute baubiologische Eigenschaften, weil feuchteregulierend und wärmespeichernd
hoher Schallschutz
wegen geringer Porigkeit kaum Feuchtigkeitsaufnahme, Eignung als Außenwand ohne weitere Beschichtungsmaßnahmen
Nachteile:
schlechte Wärmedämmung
aufwändige Bearbeitung und Verarbeitung wegen hoher Rohdichte
Der Fall „Xella“
Laut Ausgabe Nr. 29 vom 10. Juli 2008 der Zeitschrift Stern hat Haniel Bau-Industrie (seit 2002 Xella) in drei Werken rund acht Jahre lang minderwertige Kalksandsteine produziert und laut Handelsblatt bis 2006 unter der Marke „KS“ vertrieben; diese seien später in etwa 45.000 Häuser verbaut worden. Der beim Produktionsprozess notwendige Branntkalk ist zumindest teilweise durch ein Bindemittel ersetzt worden, das bei der Rauchgas-Entschwefelung von Kraftwerken entsteht – dies, obwohl der Bundesverband Kalksandstein davor gewarnt hatte.[2]
Das Gutachten kommt, wie die Stellungnahme des Bundesverbandes Kalksandsteinindustrie e. V. aus dem Jahre 1987, zu dem Ergebnis, dass Wände, die mit diesen Kalksandsteinen hergestellt wurden, als Folge einer starken Feuchtigkeitseinwirkung ihre Tragfähigkeit soweit einbüßen könnten, dass sie die auf sie als Teil des Gesamttragwerks entfallenden Lasten nicht mehr sicher ableiten können und schließlich auch das Gesamttragwerk des Gebäudes nicht mehr in der Lage sein kann, durch Lastenumlagerung dauerhaft eine hinreichend große Gesamtstabilität zu gewährleisten. Nach diesem Gutachten kann es also bei ausreichendem Feuchtigkeitseintrag in das Mauerwerk zur völligen Zerrüttung der betroffenen Wände kommen mit der Folge, dass die Standsicherheit des gesamten Gebäudes gefährdet sein kann.[3]
Die vom Stern genannte Zahl von 45.000 Häusern will Xella bislang nicht bestätigen. Dort, wo der Bauträger auf Kellerisolierung oder Putz verzichtet habe, könne es zwar zu gefährlichen Rissen im Mauerwerk kommen, bestätigt Xella. Da die schadhaften Kalksandsteine ausschließlich in drei Werken am Niederrhein produziert worden sind und üblicherweise nur auf kurzen Strecken transportiert werden, sind Schäden am Niederrhein, dem westlichen Ruhrgebiet und dem angrenzenden Münsterland zu erwarten.[4][5][6] Vereinzelt wurden Schäden auch in Frankfurt a. M. entdeckt.[
Re: Leonas Pizzaofenprojekt
Verfasst: Di 30. Jul 2013, 12:49
von Hardy
Unser Icemann aus dem Forum hat den Fehler mit den Ytongsteinen leider auch erst entdeckt als es zu spät war.
Ytongsteine, gleich welcher Dicke sind meiner Meinung nach nicht für den Sockelbereich geeignet. Ich würde unten mit Kellersteinen oder Klinkern arbeiten.
Re: Leonas Pizzaofenprojekt
Verfasst: Di 30. Jul 2013, 17:06
von kliff
Hallo ,
Porenbetonstein und Kalksandstein ist das selbe Material. Der Porenbetonstein kann das Wasser sowohl in Gasform transportieren (Wasserdampfdiffusions....) er kann das Wasser auch kapillar aufnehmen und zwar ohne das den Porenbetonstein schadet(ausser im frostgefährdeten Bereichen) Die Werte sind gleich auch wenn es Euch nicht gefällt es ist so. Ein Unterschied ist das der Porenbetonstein viele kleine Hohlräume aufweisst also ist die Dichte anders.Beim Kalksandstein ist die Wärmeleitfähigkeit anders etc pp.
Das der Porenbetonstein ab den Spritzwasserbereich ein guter Baustoff ist habe ich schon geschrieben etc pp.
Fazit ist beide "Steine" müssen vor Nässe geschützt werden...ist ja logisch wenn es das gleiche Material ist !!!!
Der Putzmörtel wurde nicht erfunden weil die Maurer Langeweile hatten...
Bei den Projekt von Leona geht es nicht um Lärmschutz und Wärmeleitfähigkeit. Wie weit einen Porenbetonstein belastbar ist kann man errechnen. Sollte man diese nicht können ist man besser daran wenn man Kalksandstein oder andere Baustoffe nimmt. Gegen Feuchtigkeit müssen beiden Materialien geschütz werden. Deshalb war mein Frage auch an Leona wo liegt nachher am Brotbackofen die Oberkante des Grundstückes. Die Frage war deshalb für mich wichtig um ihr damit aufzuzeigen wie sie ihr Bauwerk vor Feuchtigkeit schützen tut oder was man beachten sollte. Bei Icemann ist das nicht beachtet wurden und deshalb hat der Porenbetonstein so einen Schaden genommen aber hätte er Kalksandstein genommen wären der Schaden der selbe gewesen. Den wie oben erwähnt müssen beide Materialien vor Nässe geschütz werden
LG Volker
Hallo Benny,
du musst meine Beiträge richtig lesen und auch verstehen. Das hilft dir dann weiter . Ich hatte dir oben schon geschrieben das Vermutungen und Behauptungen für mich im Bauwesen nicht relevant sind. Mein Tip war du solltest dich mit dem Material aus welchen Porenbetonstein und Kalksandstein bestehen beschäftigen. Du machst dir das Leben schwer wenn du nur Unsinn nachsabberst was die ein Baumarktvertreter erzählt hat. Wenn du hier irgend welche Behauptungen aufstellst ( siehe deine Beiträge über Feuchtigkeitsaufnahme bei Porenbetonstein und Kalksandstein ) sei mir doch erlaubt nach zu fragen woher deine schlauen Sprüche kommen. Ich hoffe du hast jetz verstanden das Kalksandstein ein Porenbetonstein "ohne Gas " ist !!!
Beide müssen vor Nässe geschütz werden. Und natürlich kann man auch einen Porenbetonstein als Kelleraussenwände nehmen ,es gibt nur einiges zu beachten aber dasselbe trifft auf Kalksandstein zu. Und Benny es geht in meinen Beiträgen nicht ums Klugscheissen etcpp das sind hier Tips die ich in meiner Freizeit gebe. In anderen Foren werden gute Ratschläge dankbar entgegen genommen.
Hallo Gartensummse,
zu deinen Nachbarn. Es gibt nur zwei Möglichkeiten entweder dein Nachbar hat den Bau selber hochgefuscht weil er dachte er hat Ahnung oder seine beauftragter Baufirma hat Mist gemacht. Bei der ersten Möglichkeit hat er aus meiner Sicht Pech gehabt und zahlt Lehrgeld. Bei der zweiten Möglichkeit gibt es Gerichte die den Verantwortlichen Baufuscher dafür haftbar machen.
Jedenfals hat auch hier das Ausgangsmaterial keine Schuld sondern die nicht fachmännische Verarbeitung etc pp.
Wenn ich dann lese er will das Dach verlängern um so seine Wand zu schützen muss ich sagen Hut ab vor soviel Sachverstand logisches Denken muss er ja nicht können aber in seinem Fall sollte er sich mal z.B. über Niederschläge die vom Himmel fallen Gedanken machen, eigentlich frag ich mich jetz wirklich warum ich hier schreibe. das Thema sollte verschoben werden in die Rubrik -->Witze
LG Volker
Es gibt einige Fertighaushersteller die ihre Kelleraussenwände auch mit Porenbetonstein erstellen ich persönlich sehe darin auch kein Problem wenn man sich mit der Baustoff/Bodenbeschaffenheit des Geländes etc pp auskennt.
Re: Leonas Pizzaofenprojekt
Verfasst: Di 30. Jul 2013, 17:44
von LK1992
Hallo Volker,
manchmal macht halt der Ton die Musik.
Du hast in Deinem letzten Beitrag begründet und argumentiert, das ist in Ordnung.
Also, Schwamm drüber
Was sagst Du zur gewählten Mauerstärke?
Liebe Grüße
Benny