Nachdem der erste Versuch heute mehr oder weniger in die Hose gegangen ist,
passiert das, was die Leute aus meiner näheren Umgebung zur Genüge kennen: "Jetzt geht das wieder los...
Der Teufel hat sich festgebissen, und gibt erst wieder Ruhe, wenn
a) das Ergebnis zu seiner Zufriedenheit ausfällt oder
b) feststeht, dass es definitiv unmöglich ist, ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen
Ausgangslage / Anforderungen
Es soll ein Brotrezept entstehen, dass folgende Anforderungen erfüllt:
- für einen "normalen Werktätigen" (Arbeitszeit so von 8 bis 18 Uhr) machbar, ohne mitten in der Nacht austehen zu müssen
- am Backtag (wenn es ein SBO-Backtag ist, gibt es noch jede Menge anderes zu tun) soll das Brot möglichst wenig Arbeit bereiten
- von den Zutaten her möglichst einfach, keine exotischen Zutaten (keine Otternasen oder Zaunköniglebern)
- mittlere bis gute Haltbarkeit, nach 4-5 Tagen immer noch essbar (das verbinde ich momentan mit einem gewissen Roggenmehl-Anteil)
- mit Sauerteig
- es darf ruhig eine unregelmäßige Porung haben, soll (zumindest etwas) luftig sein
- hoher Anteil an "gehaltvollem" Mehl, d.h. lieber Weizenmehl 1050 als Weizenmehl 550
Oder, anders formuliert: eine Mischung aus Bauernbrot und Vermont Sourdough...
Da will ich hin.
Der Name
Teufels Zeug ist der Arbeitstitel. Der Name sollte einen gewissen Bezug zu seinem teuflischen Hersteller haben, wie z.B.
Teufelskruste
Teufelslaib
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Für Anregungen/Vorschläge jeder Art bin ich sehr dankbar.

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