Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Alles was vor dem Bau eines Steinbackofens zu berücksichtigen ist
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DJTMichel
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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von DJTMichel »

Na Hoiner, die Größe der Räucherkammer steht doch seit langem fest und exe, die Grundstückseignerin und mir angetraute Frau ist auch trotz längerer, eindringlicher Befragung nicht willens, den Job zu übernehmen - Weiber eben (ups - jetzt muß ich ja auch hier mit solchen Äußerungen vorsichtig sein :pfeifend: => :undwech: !
@Hilux: danke, aber der Transport wird wohl das größte Problem sein. Ich schau' mich erst mal hier in der Gegend um.
Gruß
Michel ;)


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DJTMichel
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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von DJTMichel »

So Männer & Frauen,

die Betonplatte ist fertig (ich habe vorhin noch das restliche Stück zur linken Räucherkammerinnenwand angefügt) und da ich noch Restmörtel angerührt hatte, mit dem der Hohlraum zwischen der "Otti-Ziegelmauer" und der Bruchsteinmauer ausgefüllt wurde, habe ich gleich ein Stück des Loches der Grundstücksmauer geschlossen. Das mußte ich damals ja für den Betonmischer (Fundament) machen.
Garten vorm Haus nachts von oben betrachtet
Garten vorm Haus nachts von oben betrachtet
030712002Platte-fertig-gegossen-und-Mauerlücke.jpg (143 KiB) 3992 mal betrachtet


Weiter geht es demnächst mit dem Schornstein.
Gruß
Michel ;)


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exe

Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von exe »

Der (Teil)Ofen sieht aus, als stünde er schon immer da. Klasse!
Farmer3s

Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von Farmer3s »

Hallo Michel,

erstmal Glückwunsch zur Klausur, da wird Dir ja ein riesen Stein vom Herzen gefallen sein. Und Deine betonierarbeiten nehmen ja auch ein glückliches Ende. Da kann der Backofen oder Räucherofenbau ja los gehen. Willst Du die doppelte Tür einbauen? Würde nicht eine evtl. auch schon reichen? Die Fotos vom wursten und dem Endresultat sehen richtig lecker aus! Das regt zum nachmachen an :hunger: für den gefüllten Kühlschrank hätte ich einen schönen Platz :pfeifend:

Viele Grüße
Jörn
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DJTMichel
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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von DJTMichel »

Danke exe und Jörn ;).

Mit den Türen gibt es ein Problem. Der Sandstrahlmensch will 50,- Ocken dafür und der Rahmen kommt noch dazu. Irgendwie muß ich die Kosten im Auge behalten, man kommt ja vom 100sten ins tausendste. Die Türen bekam ich geschenkt, aber wenn die Brühe teuerer als das Fleisch wird, macht alles keinen Sinn.
im Nieselregen
im Nieselregen
070712005Schornstein-angefangen.jpg (149.3 KiB) 3943 mal betrachtet
Heute habe ich weitere Ziegelsteine geholt. Hoffentlich halten die alten Dinger im Schornstein und bringen das Ding nicht zum bersten. Ich hatte gerade den Mörtel angerührt, als es zu nieseln begann. Michel aber gar nicht dumm hat flugs den Anglerschirm aufgestellt und alles war gut.
Gruß
Michel ;)


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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von Ottis Eicher »

Hallo Michel,

mach dir um die Ziegel keine Sorgen, wenn
sie dir nicht in den Händen zerbröseln verbau
sie.

Warum willst die die Räuchertüren strahlen?
Geh mit der Flex drüber und gut ist Die gammeln
sowie so wieder. Verzinken würde ich nichts.
Gruß aus dem Sauerland

Ottis Eicher
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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von Hochrheinbahner »

Hallo Michel,
Flex mit Stahlbürste , sieht echt Antik aus . Nachher mit Öl einbrennen.

Viele Grüße Gerd aus dem Süden
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DJTMichel
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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von DJTMichel »

Beide Türen wurden mit Bleimennige grundiert und ich will ja darin Lebensmittel räuchern. Rosten werden sie in ihrem derzeitigen Zustand wohl noch über Jahre nicht, aber irgendwie rebelliert mein Bauch bei dem Gedanken, Otti. Klar, das Zeug macht nur Ärger, wenn es angeschliffen wird und heiß wird es in der Butze ja auch nicht...
Das mit den Ziegeln beruhigt mich ;).

Hi Gerd,
das Bleizeugs macht mir schon etwas Angst. Läßt sich das einfach mit einer heißen Flamme abbrennen?

Nun muß ich mir so gaaaaaanz langsam wirklich Gedanken über meinen Lehmofen machen. Erstmal werde ich mir eine Plane ohne Löcher kaufen. Nachdem ich das Bild von heute gesehen habe, habe ich alle Pläne, erst das Dach und dann den Ofen zu bauen, über Bord geworfen. So viel Ibuprofen kann ich mir gar nicht einwerfen, wie ich wegen des Dauerbückens schon nach kurzer Zeit brauchte. Das sollte jedoch lösbar sein.
Nun zu des Pudels Kern: Wie sieht der optimale Unterbau (m)eines Backofens aus? Ich hätte schon gern einen Ofen, der die Wärme auch am Boden lange hält.
Was meint Ihr zu dem Aufbau:

1. Betonplatte (schon vorhanden)
2. dünne Sandschicht um Unebenheiten auszugleichen
3. Foamglasplatte (wie dick sollte die sein?)
4. Ziegelschicht (ggf. auch Ziegelbruch - habe nichts anderes)
5. dünne Sandschicht um Unebenheiten auszugleichen
6. Schamottesteine HF1 NF2 250x124x64mm Abholpreis Stück 2,86€

Letztere flach verlegt und ggf. miteinander "verklebt". Nur wird das ganz schön hoch und ich hätte gern gewußt, ob es nicht effektiver geht? Bis Freitag warte ich auf die bestellten Schieber für den Schornstein. Vorher kann ich da erst mal nicht weitermachen. Er hat übrigens eine ungefähre Innenfläche von 15 x 15cm - so wie Ihr es gesagt habt :gut:.
Gruß
Michel ;)


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Steini
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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von Steini »

DJTMichel hat geschrieben:... Was meint Ihr zu dem Aufbau:

1. Betonplatte (schon vorhanden)
:gut:
2. dünne Sandschicht um Unebenheiten auszugleichen
spachtel lieber die Betonplatte planeben.
3. Foamglasplatte (wie dick sollte die sein?)
4 cm sollten reichen!
4. Ziegelschicht (ggf. auch Ziegelbruch - habe nichts anderes)
überflüssig - das Schaumglas ist völlig ausreichend!
5. dünne Sandschicht um Unebenheiten auszugleichen
2 bis 3 cm Quarzsand als Ausgleichsschicht und zusätzliche Isolierung.
6. Schamottesteine HF1 NF2 250x124x64mm Abholpreis Stück 2,86€
Format o.k., am Preis lässt sich sicher noch was schrauben? Denk an die Lebensmittelechtheit!
Letztere flach verlegt und ggf. miteinander "verklebt".
Die Stoßfugen mit dünnem Schamottemörtel verkleben (Pressfuge 1 - 2 mm).

LG, Steini
Wer nichts weiß, muss alles glauben.
(Marie Freifrau Ebner von Eschenbach 1830-1916)
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DJTMichel
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Re: Grundüberlegungen für einen Lehmbackofen

Beitrag von DJTMichel »

Danke Steini,

dann kommen nochmal etwa 14cm auf den Beton bis Oberkante Backboden. Gut das die Ziegelschicht + zweite Sandschicht wegfallen, sonst müßte ich mir doch noch eine Fußbank vor den Ofen stellen ;). Was sind den realistische Preise für die Schamottesteine? Schriftlich will er mir die Lebensmittelechtheit nicht bestätigen, versichert mir nur mündlich, das hochwertige Rohstoffe bla bla bla.
Gruß
Michel ;)


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